{"id":12616,"date":"2022-11-25T09:07:05","date_gmt":"2022-11-25T09:07:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/?p=12616"},"modified":"2022-11-25T09:07:05","modified_gmt":"2022-11-25T09:07:05","slug":"episode-12-zweite-staatspruefung-ablauf-tipps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/bildungssystem\/episode-12-zweite-staatspruefung-ablauf-tipps\/","title":{"rendered":"Episode 12: Zweite Staatspr\u00fcfung &#8211; Ablauf &#038; Tipps"},"content":{"rendered":"[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text bis %22Erkenntnisse%22&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Es ist vollbracht! 18 Monate Referendariat und die zweite Staatspr\u00fcfung liegen hinter mir. Ich bin ab jetzt eine ausgebildete Lehrkraft, kaum zu glauben!<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr alle, die vom Lehramtsstudium entt\u00e4uscht sind, m\u00f6chte ich verk\u00fcnden: Es wird besser!<\/strong> Diese vergleichsweise kurze Zeit des Referendariats bietet genau den Praxisbezug, der im Studium so oft gewollt wird, aber ohne tats\u00e4chliche, regelm\u00e4\u00dfige Praxiserfahrungen gar nicht fruchtbar sein kann, selbst wenn sich Dozierende darum bem\u00fchen. Der Vorbereitungsdienst ist wie eine duale Ausbildung, in der endlich eine sinnvolle Mischung aus Theorie- und Praxiselementen praktiziert wird.<\/p>\n<p>Im letzten Bericht teile ich Tipps zur zweiten Staatspr\u00fcfung (auch: \u201cunterrichtspraktische Pr\u00fcfung\u201d) und trage alle wichtigen Erkenntnisse und Ratschl\u00e4ge aus allen erschienenen Episoden zusammen. Viel Spa\u00df beim St\u00f6bern!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>N\u00e4here Informationen zum Aufbau des Referendariats an Berliner Grundschulen befinden sich in der <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/referendariat-erfahrungen-erkenntnisse-tipps\/\"><span style=\"color: #fc7c00;\">\u00dcbersicht<\/span><\/a>.<\/em><\/p>\n<h2>Ablauf der unterrichtspraktischen Pr\u00fcfung<\/h2>\n<p>Am Tag der Pr\u00fcfung solltest du <strong>sp\u00e4testens eine Stunde vor Beginn der ersten Pr\u00fcfungsstunde in der Schule sein<\/strong>, um in Ruhe ankommen zu k\u00f6nnen. Dann hast du etwa eine halbe Stunde Zeit, um letzte Vorbereitungen in den Klassenr\u00e4umen zu treffen (St\u00fchle f\u00fcr die Pr\u00fcfungskommission bereitstellen, Tische schieben, Tafelbild oder Technik vorbereiten etc.). Falls du deine ausgedruckten und unterschriebenen Pr\u00fcfungsentw\u00fcrfe noch nicht bei der Schulleitung abgegeben hast, solltest du das sp\u00e4testens jetzt tun.<\/p>\n<p>Die erste Pr\u00fcfungsstunde findet meistens in der <strong>zweiten Schulstunde <\/strong>statt, um Verz\u00f6gerungen durch sp\u00e4ter eintrudelnde Kinder zu vermeiden.<\/p>\n<p><strong>30 Minuten vor Pr\u00fcfungsbeginn<\/strong> musst du dich bei der Pr\u00fcfungskommission melden, die sich bereits im daf\u00fcr reservierten Raum eingefunden hat. Hier ist Zeit f\u00fcr eine freundliche Begr\u00fc\u00dfung und die Gesundheitsfragen, die der Pr\u00fcfungsvorsitz stellt (\u201cF\u00fchlen Sie sich heute gesund und dazu in der Lage, die Pr\u00fcfung ordnungsgem\u00e4\u00df abzulegen?\u201d). Nach erfolgreicher Beantwortung wird dich niemand l\u00e4nger aufhalten wollen, also ab ins Klassenzimmer!<\/p>\n<p>Nun bleiben dir noch etwa <strong>20 Minuten, um dich zu erden<\/strong> oder bei Bedarf die Kinder auf die n\u00e4chste Stunde vorzubereiten (Regeln wiederholen etc.) und letzte Absprachen mit der Klassenlehrkraft zu treffen, falls notwendig. Ziemlich p\u00fcnktlich zur zweiten Stunde steht die Pr\u00fcfungskommission vor der T\u00fcr und es kann losgehen. Zu Beginn der Stunde ist es sch\u00f6n, wenn die <strong>Pr\u00fcfungskommission der Lerngruppe mit Namen und Funktion vorgestellt wird <\/strong>(\u201cDas ist Frau XY, sie ist sozusagen meine Mathelehrerin\u2026\u201d).<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Unterrichts solltest du <strong>die Pr\u00fcfungskommission komplett ausblenden<\/strong>, sofern es dir m\u00f6glich ist. Im Grunde h\u00e4ltst du einfach eine Unterrichtsstunde, so wie jeden Tag. Du solltest f\u00fcr diese Pr\u00fcfung nicht mehr wollen, als du im Alltag von deiner Lerngruppe und dir als Lehrperson erwartest. Ich wei\u00df, das ist leichter gesagt als getan. Der aufmerksame und liebevolle Umgang mit den Lernenden ist oft schon die halbe Miete &#8211; sowohl f\u00fcr den Alltag als Lehrkraft als auch f\u00fcr die Pr\u00fcfungsstunde.<\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-12662 size-full\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unterrichtspraktische-Pru\u0308fung.jpg\" alt=\"Unterrichtspraktische Pru\u0308fung\" width=\"485\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unterrichtspraktische-Pru\u0308fung.jpg 485w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unterrichtspraktische-Pru\u0308fung-300x186.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 485px) 100vw, 485px\" \/><\/p>\n<p>Sobald die erste Pr\u00fcfungsstunde vor\u00fcber ist, verabschiedet sich die Pr\u00fcfungskommission f\u00fcr gew\u00f6hnlich schnell und wortlos. Das ist kein schlechtes Omen, sondern kann als respektvolle Distanz interpretiert werden, denn die Zeit nach der Unterrichtsstunde soll nur dir und deinen Gedanken geh\u00f6ren. Packe also schnell deine Sachen, <strong>nimm ausgew\u00e4hlte Lernprodukte der Kinder mit<\/strong> und begib dich in deinen vorher organisierten Ruheraum.<\/p>\n<p>Im Ruheraum kannst du nun <strong>alle Gedanken zur gehaltenen Stunde notieren<\/strong> oder mit dem Handy aufnehmen. Iss etwas aus deiner Futterbox und g\u00f6nn dir eine Minute Stille. Aber achte auf die Zeit, stelle dir vielleicht einen Wecker. Die zweite Pr\u00fcfungsstunde findet meist in der Stunde nach der ersten Hofpause statt. Nimm dir etwas Zeit, um den neuen Klassenraum f\u00fcr die zweite Pr\u00fcfungsstunde vorzubereiten und letzte Checks durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Dann beginnt das Spektakel noch mal von vorne. <\/strong>Auch hier verschwindet die Kommission blitzschnell aus dem Raum, mit dem Unterschied, dass der Pr\u00fcfungsvorsitz eine feste Zeit mit dir vereinbart, wann sich alle zum abschlie\u00dfenden Analysegespr\u00e4ch treffen. Meist sind es etwa 30 bis 45 Minuten ab dem Ende der zweiten Pr\u00fcfungsstunde.<\/p>\n<h2>Das Analysegespr\u00e4ch nach der Staatspr\u00fcfung<\/h2>\n<p>Nun ist es Zeit, <strong>alle Erkenntnisse aus beiden Stunden f\u00fcr das Analysegespr\u00e4ch geordnet aufzuschreiben<\/strong>. Gehe daf\u00fcr wieder in den Ruheraum. F\u00fcr mich hat sich eine Vorlage als sehr hilfreich erwiesen, um das Reflexionsgespr\u00e4ch strukturiert zu f\u00fchren. Diese <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Episode-12-Vorlage-fu\u0308r-ein-Analysegespra\u0308ch.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><span style=\"color: #fc7c00;\">Vorlage zum Analysegespr\u00e4ch<\/span><\/strong><\/a> kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.<\/p>\n<p>Mit diesen Notizen geht es wieder zur Kommission. <strong>Das Analysegespr\u00e4ch wird immer vom Pr\u00fcfling eingeleitet<\/strong><b>. <\/b>Nutze daf\u00fcr deine Notizen, damit du nicht durcheinander kommst. Die Kommission wahrt w\u00e4hrenddessen ein Pokerface. Das ist gruselig, weil das \u201cGespr\u00e4ch\u201d dadurch nur noch wenig mit menschlicher Interaktion zu tun hat, aber davon solltest du dich nicht verunsichern lassen, das ist normal.<\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-12664 size-full\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Staatspru\u0308fung-das-Analysegespra\u0308ch.jpg\" alt=\"Staatspru\u0308fung - das Analysegespra\u0308ch\" width=\"485\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Staatspru\u0308fung-das-Analysegespra\u0308ch.jpg 485w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Staatspru\u0308fung-das-Analysegespra\u0308ch-300x186.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 485px) 100vw, 485px\" \/><\/p>\n<p><strong>Nach jeder reflektierten Pr\u00fcfungsstunde<\/strong> d\u00fcrfen nun die Fachseminarleitungen, die Schulleitung oder der Pr\u00fcfungsvorsitz Nachfragen zum Unterricht oder zum gehaltenen Analysevortrag stellen.<\/p>\n<p><strong>Ein kleiner Tipp: <\/strong>Je mehr (sinnvolle) didaktische Begr\u00fcndungen der Unterrichtsentwurf bereits enth\u00e4lt, desto weniger Fragen werden f\u00fcr gew\u00f6hnlich gestellt. Und falls doch, hat man meist schon eine gute Argumentation daf\u00fcr niedergeschrieben und kann auf sie zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p><strong>Wurden alle Fragen der Kommission beantwortet, darfst du den Raum verlassen <\/strong>und nun endlich allen Druck, alle Sorgen und alle \u00c4ngste von dir sch\u00fctteln. Du hast es geschafft! Das Schlimmste ist vorbei und am weiteren Verlauf kannst du ohnehin nichts mehr \u00e4ndern. Jetzt muss die Kommission arbeiten und alle Notizen diskutieren und in eine Note umwandeln. In dieser Zeit ist es das Beste, an die frische Luft zu gehen, tief durchzuatmen und sich mit einer Kleinigkeit zu belohnen (einem Kaffee, etwas zu Essen oder einem Anruf &#8211; was auch immer dir guttut).<\/p>\n<p><strong>Nach einer vorher vereinbarten Zeit, musst du dich ein letztes Mal der Kommission stellen.<\/strong> Es gibt einen f\u00fcr meinen Geschmack etwas albernen Brauch, der jedem Pr\u00fcfling direkt nach dem \u00d6ffnen der T\u00fcr verr\u00e4t, ob die Pr\u00fcfung bestanden wurde oder nicht. Wenn die gesamte Pr\u00fcfungskommission steht, darfst du dich freuen &#8211; du hast bestanden! Sollte die Pr\u00fcfungskommission sitzen, ist das kein gutes Zeichen.<\/p>\n<p>Aber so oder so: <strong>Der Pr\u00fcfungstag ist vorbei. G\u00f6nne dir eine Auszeit.<\/strong> Falls du bestanden hast, kannst du dich jetzt auf deutlich entspanntere und autonomere Unterrichtstage mit deinen Lerngruppen freuen. Falls du nicht bestanden hast, kannst du die Pr\u00fcfung je nach Bestimmungen deines Bundeslandes wiederholen oder dich nach Alternativen umschauen, falls du gemerkt hast, dass der Job als Lehrkraft an einer staatlichen Schule nichts f\u00fcr dich ist.<\/p>\n<h2>Tipps f\u00fcr die Staatspr\u00fcfung<\/h2>\n<ul>\n<li aria-level=\"1\">Organisiere dir rechtzeitig einen <strong>Ruheraum<\/strong> f\u00fcr den Pr\u00fcfungstag, der nur f\u00fcr dich reserviert ist. Dorthin kannst du dich nach beiden Unterrichtsstunden zur\u00fcckziehen und alle Gedanken f\u00fcr das Analysegespr\u00e4ch niederschreiben.<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Schneller als das Niederschreiben ist es, eine <strong>Tonaufnahmen<\/strong> von den eigenen Gedanken zur gerade durchgef\u00fchrten Unterrichtsstunde zu machen und sie erst nach der zweiten Pr\u00fcfungsstunde abzuh\u00f6ren und wichtige Erkenntnisse daraus f\u00fcr das Analysegespr\u00e4ch aufzuschreiben.<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Weiterhin solltest du mit der Schulleitung absprechen, welchen <strong>Raum du f\u00fcr die Pr\u00fcfungskommission reservieren <\/strong>kannst.<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Bereite dir ein <strong>Futterpaket<\/strong> vor, das dich einerseits mit gesunder Energie versorgt (N\u00fcsse, Obst, Smoothie, M\u00fcsli) und andererseits Genussbed\u00fcrfnisse stillt (Schokoriegel, Gummib\u00e4rchen). Dir soll es schlie\u00dflich rundum gut gehen.<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Nutze eine <strong>Vorlage f\u00fcr das Analysegespr\u00e4ch<\/strong>, welche die Struktur des Gespr\u00e4chs vorgibt und nach deinen Pr\u00fcfungsstunden mit deinen Gedanken bef\u00fcllt werden kann.<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Nimm <strong>ausgew\u00e4hlte Lernprodukte der Kinder <\/strong>aus den Pr\u00fcfungsstunden mit ins Analysegespr\u00e4ch (z.B. Arbeitsbl\u00e4tter, Plakate, Hefter). Am besten suchst du die Lernprodukte der Kinder heraus, deren Kompetenzentwicklung du im Entwurf genauer beschrieben hast. Daran k\u00f6nnen im Gespr\u00e4ch Problemstellen antizipiert oder Lernerfolge nachgewiesen werden.<\/li>\n<\/ul>\n[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;Erkenntnisse&#8230;&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<h2>Erkenntnisse auf dem Weg zur Professionalit\u00e4t<\/h2>\n<p>In der Hoffnung, dass meine kleinen Erkenntnisschritte wom\u00f6glich irgendjemanden davor bewahren, am Ende des Referendariats sagen zu m\u00fcssen \u201cDas h\u00e4tte ich gerne vorher gewusst\u201d, gibt es nun hier eine <b>\u00dcbersicht \u00fcber alle Erkenntnisse, die sich seit Episode 1 angesammelt haben<\/b>. Ich m\u00f6chte betonen, dass die Ausbildungszeit weitaus mehr Erkenntnisse f\u00fcr mich bereithielt und in diesem Format lediglich ein kleiner Teil davon ber\u00fccksichtigt werden konnte.<\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-12621 size-full\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Erkenntnisse-auf-dem-Weg-zur-Professionalita\u0308t.jpg\" alt=\"Erkenntnisse auf dem Weg zur Professionalita\u0308t\" width=\"485\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Erkenntnisse-auf-dem-Weg-zur-Professionalita\u0308t.jpg 485w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Erkenntnisse-auf-dem-Weg-zur-Professionalita\u0308t-300x186.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 485px) 100vw, 485px\" \/><\/p>\n[\/et_pb_text][et_pb_toggle title=&#8220;Ich muss mich damit abfinden, zun\u00e4chst von anderen abh\u00e4ngig zu sein.&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E1&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]In den ersten Wochen und Monaten ist alles fremd und die eigenen Handlungen immer von Unsicherheit gepr\u00e4gt. Ich habe mich oft dar\u00fcber aufgeregt, dass ich f\u00fcr jede Kleinigkeit andere Leute fragen und ihnen teilweise wochenlang hinterher laufen muss, bis ich Antworten erhalte. Anderen Neulingen geht es genauso. Eine kurze Einf\u00fchrungsveranstaltung f\u00fcr alle Neuen h\u00e4tte diesen Unsicherheiten sicher schnell entgegenwirken k\u00f6nnen, aber es ist wie immer: Nur Teil der Meckernden zu sein, macht mich zum Teil des Problems und nicht der L\u00f6sung. Solche W\u00fcnsche d\u00fcrfen nicht blo\u00df zwischen Betroffenen kommuniziert, sondern m\u00fcssen an die Schulleitung weitergetragen werden, um f\u00fcr folgende \u201cGenerationen\u201d etwas bewirken zu k\u00f6nnen. An meiner Schule gibt es deswegen bald ein FAQ zur Schule f\u00fcr alle Neuank\u00f6mmlinge.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Jetzt sammle ich die Eventualit\u00e4ten, auf die ich sp\u00e4ter professionell reagieren muss.&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E2 &#8220; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Die ersten Unterrichtsbesuche machten mir deutlich, dass ich das Referendariat als eine Art Forest Gump\u2019sche Pralinenschachtel f\u00fcr die oben erw\u00e4hnten Eventualit\u00e4ten betrachten kann. Denn einerseits stimmt es zwar, dass man sich nicht auf alle Eventualit\u00e4ten vorbereiten kann, die den Unterricht sprengen k\u00f6nnen, andererseits macht man es sich damit auch etwas zu leicht. Denn nat\u00fcrlich kann man potentielle Stolperstellen antizipieren, bevor die Unterrichtsstunde durchgef\u00fchrt wird. Auch dann, wenn die genutzten Methoden und Sozialformen bisher immer gelangen. Und nat\u00fcrlich kann man sich auf diese antizipierten Stolperstellen vorbereiten und sich f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle Handlungsalternativen zurechtlegen. Nat\u00fcrlich muss man sich davor h\u00fcten, aus diesen 45 Minuten eine unbezwingbare wissenschaftliche Arbeit zu machen, aber das Durchspielen von m\u00f6glichen Horrorszenarien f\u00fcr die konzipierte Unterrichtsstunde ist immer hilfreich f\u00fcr die Praxis.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Au\u00dferschulische Aktivit\u00e4ten allein st\u00e4rken keine Beziehung.&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E3&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p><a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/bildungssystem\/episode-1-schulanfang-chaos-verzweiflungslachen\/\"><b><span style=\"color: #fc7c00;\">Im ersten Bericht <\/span><\/b><\/a>hatte ich bereits erw\u00e4hnt, dass ich hinsichtlich der Beziehungsentwicklung zwischen mir und meinen Lerngruppen Bedenken habe, da ich meine Lerngruppen jeweils nur einmal in der Woche zu Gesicht bekomme und es mir so beinahe unm\u00f6glich scheint, eine wirklich starke Bindung aufzubauen. Au\u00dferschulische Aktivit\u00e4ten wie Exkursionen und Klassenfahrten wirken sich f\u00fcr gew\u00f6hnlich immer positiv auf das Verh\u00e4ltnis zwischen Lehrkraft und Lerngruppe aus, da sich die gesamte Gruppe in anderen Kontexten, Intensit\u00e4ten und Freiheiten kennenlernen kann. Doch all diese gemeinsamen Erfahrungen k\u00f6nnen ihre positive Wirkung nicht richtig entfalten, wenn sie &#8211; wie in meinem Wochenplan &#8211; vereinzelt bleiben und zu viel Zeit zwischen den pers\u00f6nlichen Treffen liegt. Es ist ein Tropfen auf dem hei\u00dfen Stein, der bis zur n\u00e4chsten Woche fast schon wieder verdunstet ist. Das ist schade, steigert aber meine Vorfreude auf die Zeit als Klassenlehrerin einer eigenen Klasse, die ich mehrere Tage hintereinander sehen und kennenlernen kann.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Externe Expertise ist ein gro\u00dfer Gewinn!&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E4&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]An welche Schultage der Grundschulzeit k\u00f6nnen sich die meisten Erwachsenen noch erinnern? Wahrscheinlich an die ganzen Ausfl\u00fcge und Exkursionen (Museum, Theater, Kino, \u2026) und an die Stunden, die nicht von der Lehrkraft, sondern von au\u00dferschulischen Fachkr\u00e4ften gehalten wurden. An meiner Grundschule waren das vor allem die Zahn\u00e4rztin und der Verkehrspolizist, in der Mittelstufe schlie\u00dflich eine gro\u00dfe Gruppe amerikanischer Tanz- und Gesangstalente, die mit uns ein gro\u00dfes bilinguales Musical-Projekt auf die Beine stellten. Heutzutage gibt es unz\u00e4hlige Angebote f\u00fcr Projekte mit Schulklassen zu verschiedenen Themen. Zu vielen Inhalten im Bereich Sachunterricht, Gesellschafts- oder Naturwissenschaften lassen sich Expertinnen und Experten finden, die man in den Unterricht einladen kann (z.B. zum Thema Klima, Nachhaltigkeit, Ackerbau, <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-didaktik\/episode-3-externe-expertise-verunsicherung\/\"><b><span style=\"color: #fc7c00;\">fairer Handel<\/span><\/b><\/a> etc.). Im Deutschunterricht k\u00f6nnen Projekte mit Autorinnen und Autoren von B\u00fcchern, Gedichten, Filmen oder Theaterst\u00fccken durchgef\u00fchrt werden. Im Musikunterricht bieten sich Projekte zum Thema Tanz, Chor, Musical oder Orchester an. Auch wenn die Organisation im Voraus immer stressig ist, lohnt es sich f\u00fcr den Erkenntnisgewinn der Lerngruppe und das Klassenklima immer, Projekte au\u00dferschulischer Institutionen oder Initiativen in den eigenen Unterricht einzubinden. Externe Projekte sind letztendlich auch f\u00fcr die begleitende Lehrkraft eine dankbare Inspirationsquelle.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Die Unterrichtsplanung f\u00fcr eine 1. bis 3. Klasse &#8230;&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E5&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]&#8230; sollte &#8211; wenn der Unterricht <i>themenbasiert<\/i> und <i>gemeinsam<\/i> stattfinden soll &#8211; im ersten Halbjahr vorwiegend auf soziale und kommunikative Kompetenzen ausgerichtet sein, da die nicht abgeschlossene Alphabetisierung der Ersties gr\u00f6\u00dfere H\u00fcrden und Unzufriedenheiten bei allen Lernenden provozieren kann.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Auch der Wahnsinn geh\u00f6rt zur Normalit\u00e4t.&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E6&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Vor den Ferien herrscht bei den Kids grunds\u00e4tzlich viel Unruhe und es scheint so, als k\u00f6nne man buchst\u00e4blich der Konzentrationsf\u00e4higkeit beim allm\u00e4hlichen Schwinden zuschauen. Wer kennt das nicht aus der eigenen Schulzeit? Ich kann sie allesamt verstehen, die gebeutelten Freigeister. Mir geht es genauso. Am letzten Montag vor den Ferien musste ich im Gewusel der Freiarbeit kurz laut lachen, als ich daran dachte, was man wohl von mir und dieser Klasse denken w\u00fcrde, k\u00e4me man genau jetzt in den Raum geplatzt. <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-didaktik\/episode-3-externe-expertise-verunsicherung\/\"><b><span style=\"color: #fc7c00;\">In Episode 3<\/span><\/b><\/a> beschreibe ich eine Momentaufnahme in der vierten Stunde: Freiarbeit in Klasse 1-3 ist angesagt und alle d\u00fcrfen selbst w\u00e4hlen, mit was und mit wem sie wo und wie arbeiten m\u00f6chten. Knapp drei viertel der Klasse entscheidet sich f\u00fcr die Lernspiele und \u00dcbungskarteien im Regal, die gr\u00f6\u00dftenteils auf Teppichen auf dem Boden bearbeitet werden. Dort auf dem Boden sitzen nun also gut 15 Kinder und breiten ihre Materialien vor sich aus, w\u00e4hrend an den gro\u00dfen Gruppentischen vereinzelt Kinder an ihren Heften arbeiten. Das klingt erstmal ganz normal, wenn man ein Kinderzimmer mit 24 Kindern, die alle etwas anderes spielen, normal findet (ich tue es mittlerweile\u2026). Beim genaueren Hinsehen merke ich: Kind 1 bohrt sich mit dem &#8211; unbemerkt von frisch ausgelaufener Tinte befleckten &#8211; Finger in der Nase herum und niemand sagt ihm, dass es blaue Nasenl\u00f6cher hat, Kind 2 bemalt super konzentriert seinen Unterarm mit pinkem Filzstift, Kind 3 stapelt Tausenderw\u00fcrfel aufeinander und hat keinen blassen Schimmer, wozu das Material gut sein k\u00f6nnte, Kind 4 muss derartig nie\u00dfen, dass ein etwa 40cm langer, gr\u00fcn-gelber Rotzfaden aus seiner Nase richtung Spielfeld schie\u00dft, Kind 5 verteilt aus Versehen die Perlen aus der Mathe-Apotheke auf dem Boden und wird die restliche Stunde mit dem Aufsammeln der winzigen Perlen besch\u00e4ftigt sein, w\u00e4hrend Kind 6 auf allen Vieren von links nach rechts an mir vorbei l\u00e4uft und dabei Affenger\u00e4usche nachahmt. Und das ist nur ein Bruchteil der gesamten Lerngruppe. Aber es ist auch nur eine kleine Momentaufnahme aus vielen. Zum Gl\u00fcck.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Freiarbeit ist viel komplexer als ich dachte.&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E7&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Wenn diese Form von Unterricht das Kernkonzept des Stundenplans darstellt, ist mit freier Arbeit ein immenser Aufwand f\u00fcr die Lehrkraft verbunden. Hinter allem muss ja irgendein System stecken, damit ich als Lehrkraft einerseits sicherstellen kann, dass ich die Bildungsstandards mit meinem Unterricht erf\u00fclle und die Lernenden auf ihrer jeweiligen Niveaustufe f\u00f6rdere und andererseits garantiere, dass ich die h\u00f6chst individuellen Lernprozesse in eine konstruktive Lernberatung und letztendlich eine justiziable Leistungsbeurteilung und F\u00f6rderprognose \u00fcberf\u00fchren kann. Und dieses System muss man sich erst mal erschaffen\u2026[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Arbeitshefte vermeiden Stress.&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E8&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Meine \u201cPr\u00fcfungseinheiten\u201d, also die Unterrichtseinheiten, in welche meine Pr\u00fcfungsstunden fallen, haben eine entscheidende Gemeinsamkeit: Das Lernprodukt und Arbeitsmittel ist ein (selbst erstelltes) Arbeitsheft, welches von den Kindern nur in der Schule bzw. nur in meinen Unterrichtsstunden bearbeitet und nie mit nach Hause genommen wird. Nur so schien es mir m\u00f6glich, das Zettelchaos meiner letzten Unterrichtseinheiten halbwegs zu unterbinden. Und es funktioniert wunderbar! S\u00e4tze wie \u201cIch hab meinen Hefter vergessen\u201d, \u201cIch hab das Blatt nie bekommen\u201d oder \u201cIch finde meine Sachen nicht\u201d h\u00f6re ich seitdem nicht mehr. Ich habe zudem immer einen guten \u00dcberblick dar\u00fcber, wie weit jedes Kind ist und wo ich nachsteuern muss. Einen netten Nebeneffekt f\u00fcr die Kids hat es auch: Das Arbeitsheft und somit auch die dazugeh\u00f6rigen Unterrichtsstunden werden als etwas Besonderes wahrgenommen. Jedes Kind hat schon nach ein paar Wochen ein Lernprodukt, das mit eigenen Gedanken und kreativen Ideen gef\u00fcllt wurde.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Alles f\u00e4ngt beim Greifbaren an!&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E9&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]In den wenigen sinnvollen Vorlesungen meiner Unizeit habe ich eine Menge zu Lehr- und Lerntheorien gelernt und mir war immer sehr bewusst, dass bei der Aneignung von neuem Wissen und K\u00f6nnen das physisch greifbare Handeln (enaktiv) bestenfalls vor abstrakteren Darstellungsweisen (symbolisch und ikonisch) erfolgen sollte, um ganzheitliche Verstehensprozesse in Gang zu setzen. Besonders j\u00fcngere Kinder ben\u00f6tigen zun\u00e4chst die Erfahrung im greifbaren, dreidimensionalen Raum (z.B. mithilfe von Modellen), bevor der Transfer zu einer zweidimensionalen Abbildung stattfinden bzw. gelingen kann. Das ist so logisch und so selbstverst\u00e4ndlich, dass es mir peinlich ist, dass ich solche elementaren Grundlagen ab und zu einfach nicht ber\u00fccksichtige. Erst durch meinen Sachunterrichts-UB zum Thema \u201cDas Geheimnis der Fr\u00fchbl\u00fcher\u201d <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/bildungssystem\/episode-7-wechselunterricht-modulpruefung-und-15-gespraeche\/\"><b><span style=\"color: #fc7c00;\">in Episode 7<\/span><\/b><\/a> hat sich diese Tatsache endlich tiefer in mein Hirn gebohrt. Denn h\u00e4tte ich nicht eine echte Tulpe mit Zwiebel als Anschauungsmodell mitgebracht, h\u00e4tten die Kinder gro\u00dfe Schwierigkeiten gehabt, den zweidimensionalen Abbildungen wichtige Informationen zu entnehmen und h\u00e4tten den Forscherauftrag nicht erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Das war mir eine Lehre, auch wenn es gerade noch einmal gut gegangen ist.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Die M\u00fche lohnt sich (gef\u00fchlt)!&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E10&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Auch wenn die vielen Stunden sich manchmal verschwendet anf\u00fchlen (und es in Ausnahmef\u00e4llen auch sind, das m\u00f6chte ich nicht abstreiten), glaube ich trotzdem, dass jede verworfene Idee, jeder genommene Umweg und jede m\u00fchevolle Handarbeit dabei hilft, etwas zu erschaffen, wohinter man mit ganzer Kraft stehen kann. Jeder Gedanke formt das Projekt und das Projekt formt die Gedanken neu, sobald es einmal in der Praxis angewendet wurde. Dass sich die M\u00fche lohnt, ist keine neue Erkenntnis, sondern eine immer wiederkehrende. Das macht sie von Tag zu Tag st\u00e4rker, stabiler und unangreifbarer.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Es tut gut, gesehen zu werden.&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E11&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Die spontanen, aber doch irgendwie regelm\u00e4\u00dfigen R\u00fcckmeldungen von meinem gesamten Umfeld unterst\u00fctzen mich in meinem Glauben bzw. meiner \u00dcberzeugung, das \u201cRichtige\u201d zu tun. Und auch wenn ich gerne alles alleine schaffen m\u00f6chte und mich unbeobachtet wohler f\u00fchle, ist es doch manchmal sch\u00f6n, wenn jemand sieht, wie viel man gibt.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Nutze die letzte(n) Ferienwoche(n) NUR f\u00fcr dich.&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E12&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Und halte dich in dieser Zeit g\u00e4nzlich von der Arbeit fern. Denn ansonsten schl\u00fcrfst du v\u00f6llig ger\u00e4dert ins neue Schuljahr und brauchst nach den ersten Tagen schon wieder Ferien. Ich glaube, das ist eine Erkenntnis, f\u00fcr die ich noch sehr lange dankbar sein werde.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Nimm dich nicht zu ernst.&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;E13&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Dass mir der versemmelte UB <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/bildungssystem\/episode-8-testpflicht-heulkrampf\/\"><b><span style=\"color: #fc7c00;\">in Episode 8<\/span><\/b><\/a> so nahe gehen konnte, dass ich nicht mehr in der Lage war, meine Emotionen zu kontrollieren, war erschreckend f\u00fcr mich. Warum hatte diese Situation so viel Power, mich f\u00fcr eine Weile komplett aus der Bahn zu werfen? Nat\u00fcrlich ist eine solche Beurteilungssituation immer als Ausnahmezustand zu werten, f\u00fcr den man f\u00fcr gew\u00f6hnlich noch keine g\u00fcnstigen Umgangsstrategien entwickelt hat, weil es nunmal eine Ausnahme bildet. Doch das war nicht der einzige Grund. Hier spielten ganz klar \u00fcberh\u00f6hte Erwartungen an mich selbst, defizitorientierte Perspektiven auf mein Handeln und nicht zuletzt die gef\u00fchlte Belastung der letzten Wochen die Hauptrollen. Und dass diese negativen Denk- und Handlungsstrukturen \u00fcberhaupt die Kontrolle \u00fcbernehmen k\u00f6nnen, liegt daran, dass ich das System und meine Rolle darin viel zu ernst nehme. Das ist nie gesund auf Dauer. Vor allem dann nicht, wenn ich meinen Lerngruppen predige, dass die Schule als Lernort ein gro\u00dfes Probierfeld ist, auf dem Fehler als Chancen begriffen werden, jedoch f\u00fcr mich selbst eine gegenteilige &#8211; wenn auch h\u00e4ufig unbewusst genutzte &#8211; Strategie anwende. Practise what you preach.[\/et_pb_toggle][et_pb_text admin_label=&#8220;Ratschl\u00e4ge&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<h2>Ratschl\u00e4ge und Leits\u00e4tze f\u00fcr alle Lehrkraft-Neulinge<\/h2>\n<p>Hier findest du eine \u00dcbersicht \u00fcber alle Ratschl\u00e4ge, Mutmachspr\u00fcche und Leits\u00e4tze, die sich seit Episode 1 angesammelt haben.<\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-12628 size-full\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Ratschla\u0308ge-fu\u0308r-Neulinge.jpg\" alt=\"Ratschla\u0308ge fu\u0308r Neulinge\" width=\"485\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Ratschla\u0308ge-fu\u0308r-Neulinge.jpg 485w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Ratschla\u0308ge-fu\u0308r-Neulinge-300x186.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 485px) 100vw, 485px\" \/>[\/et_pb_text][et_pb_toggle title=&#8220;\u201cBeim n\u00e4chsten Mal mach ich es besser!\u201d&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R1&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Dieser Mutmachspruch meiner Seminarleitung klingt profan, kann aber tats\u00e4chlich etwas Ruhe in den gestressten und von perfektionistischen Antrieben durchzogenen Organismus bringen. Der altbekannte Rat zum \u201cMut zur L\u00fccke\u201d wird mich wahrscheinlich bis zur Rente als Mantra begleiten, aber ich bin zuversichtlich, dass ich schon bald besser mit solchen L\u00fccken umgehen kann.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;\u201cPlane Termine langfristig!\u201d&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R2&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Haha\u2026 Wie oft habe ich das schon versucht. Gutes Zeitmanagement ist der Kern eines jeden Alltags, v\u00f6llig egal, in welcher Branche du dich befindest. Und schlechtes Zeitmanagement, welches auf Spontanit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t basiert, f\u00e4llt dir irgendwann immer auf die F\u00fc\u00dfe. Die Frage ist nun aber, wie man sich ein gesundes Zeitmanagement praktisch aneignen kann&#8230; Der Kauf eines Jahresplaners scheint zumindest in meinem Kollegium ganz weit oben zu stehen, um dieses hehre Ziel zu erreichen. Also habe ich mir auch einen zugelegt, frei nach dem Motto: always do what the locals do. Bisher hat mir das ehrlich gesagt recht wenig gebracht, da mein Handy als Terminkalender einfach praktischer ist und ich ohnehin alles doppelt eintragen muss, wenn ich es zus\u00e4tzlich manuell in einen Jahresplaner transferiere. Dieses doppelte Eintragen hatte bisher allerdings den sch\u00f6nen Nebeneffekt, dass sich die Termine besser einpr\u00e4gen (und somit eigentlich beide Medien obsolet werden, \u00e4hnlich wie bei einem Spickzettel). Nichtsdestotrotz ein wertvoller Ratschlag![\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;\u201cArbeite ausschlie\u00dflich mit positiver Verst\u00e4rkung!\u201d&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R3&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Strafen haben keinen Effekt. Strafen sind out. Diesen Grundsatz und auch all die guten Gr\u00fcnde und wissenschaftlichen Beweise f\u00fcr diese These lernte ich im Studium. Die Umsetzbarkeit h\u00e4ngt nach meiner kurzen Erfahrung leider oft von der Lerngruppe und dem jeweiligen sozialen Umfeld ab und ist sehr viel komplexer, als ich es je vermutet h\u00e4tte. Eine dazu passende Starthilfe, die mir meine Seminarleitung mit auf den Weg gegeben hat, m\u00f6chte ich ebenfalls weitergeben: <strong>Um in neuen Lerngruppen schnell die sozial herausfordernden Kids zu identifizieren und hellh\u00f6riger f\u00fcr meinen Unterricht zu machen<\/strong>, kann ich als Lehrkraft einfach einen leichten Arbeitsauftrag geben (z.B. ein bestimmtes Material herauszuholen) und abwarten. Einige Kinder machen nichts? Dann hilft es sehr, die aktiven Kinder zu loben und wieder abzuwarten. Die letzten Kinder, die nichtstuend auf ihrem Platz sitzen bleiben, haben es in den n\u00e4chsten Wochen h\u00f6chstwahrscheinlich auf das Testen meiner Grenzen abgesehen. Genau diese Kinder gilt es, in der Kennenlernphase besonders h\u00e4ufig zu loben bzw. ihr erw\u00fcnschtes Verhalten positiv zu verst\u00e4rken. <i>\u201cZur Not loben Sie eben den bunten Pullover, den das Kind gerade tr\u00e4gt. Es gibt immer etwas, \u00fcber das man sich positiv \u00e4u\u00dfern kann!\u201d<\/i>, empfahl meine Seminarleitung mit einem L\u00e4cheln. Meine bisherigen Erfahrungswerte mit diesem Tipp sind recht positiv, obwohl ich meine Lerngruppen nur ein bis zwei Tage pro Woche sehe!<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;\u201cDu bist der Kuchen, nicht der Kr\u00fcmel!%22&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R4&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Man sollte meinen, dass sich Lehrkr\u00e4fte dessen bewusst sind im Bezug auf die Autorit\u00e4t in ihrer Lerngruppe. Aber f\u00fcr mich scheint das im Umgang mit sehr herausfordernden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern noch eine wackelige Basis darzustellen. In einer meiner Bezugsklassen bringt mich ein Sch\u00fcler regelm\u00e4\u00dfig an meine Grenzen mit seinem respektlosen Verhalten mir und anderen Kindern gegen\u00fcber. Kontinuierliches St\u00f6ren anderer Kinder und des Unterrichts, strikte Arbeitsverweigerung und provokante Diskussionen stehen auf der Tagesordnung. Ich w\u00fcrde mich selbst als geduldigen Menschen bezeichnen, aber dieser Sch\u00fcler springt wie ein \u00fcberm\u00fctiger Seiltanzakrobat auf meinem Geduldsfaden herum und l\u00e4sst ihn mit Vergn\u00fcgen nach oben schnalzen. Irgendwann machte es \u201cPENG!\u201d und er war gerissen. Ich wusste, was zun\u00e4chst zu tun war: tief ein- und ausatmen und innerlich langsam bis drei z\u00e4hlen. So. Der n\u00e4chste Schritt bestand darin, die Lehrkraft der Nachbarklasse zu bitten, den Sch\u00fcler f\u00fcr den Rest der Stunde bei sich aufzunehmen. Sie wusste sofort, um wen es geht, nickte beruhigend und sagte, sie habe schon den richtigen Platz und eine Aufgabe f\u00fcr ihn. Sehr gut. Also wieder zur\u00fcck ins Klassenzimmer. \u201cPack bitte deine Sachen zusammen und gehe in die Nachbarklasse, du wirst dort erwartet\u201d, sagte ich mit ernstem Blick und Ton. \u201cN\u00f6\u201d, war seine pointierte Antwort. Gut, das h\u00e4tte ich erwarten k\u00f6nnen. Dann versuchte ich es mit Elternp\u00e4dagogik: \u201cIch sage es jetzt ein letztes Mal \u2026\u201d Und nat\u00fcrlich wiederholte daraufhin auch er seine Antwort &#8211; \u201cN\u00f6\u201d. Es waren nicht die Worte, es war der Blick, mit dem er es sagte, der mich zwischen Machtlosigkeit und Zorn schwanken lie\u00df. Gl\u00fccklicherweise war die Klassenlehrerin an dem Tag zu fr\u00fch erschienen und in einem Nebenzimmer ansprechbar. Ich holte sie und musste nicht viel sagen. Ihre Ansage war nach einigen lauten Diskussionsversuchen seinerseits schlie\u00dflich wirksam und es war wieder Ruhe eingekehrt. In der gro\u00dfen Pause gab es ein Krisengespr\u00e4ch zwischen uns und der Klassenlehrerin. Sie \u00fcbernahm dankenswerterweise das Reden &#8211; vielleicht, weil sie gesehen hat, wie aufgew\u00fchlt ich war. In diesem Gespr\u00e4ch verdeutlichte sie dem Sch\u00fcler (nicht das erste Mal) die sozialen Hierarchien in der Klassengemeinschaft bzw. das Verh\u00e4ltnis zwischen \u201cKuchen\u201d und \u201cKr\u00fcmel\u201d. Das klang zuerst recht hart f\u00fcr mich, weil sowohl die Klassenlehrerin als auch ich uns f\u00fcr ein Verh\u00e4ltnis auf \u201cAugenh\u00f6he\u201d einsetzen. Allerdings ist es eine notwendige Rahmenbedingung f\u00fcr jede zweckbedingte Gemeinschaft, dass die Rechte und Pflichten von Gruppenleitenden stellenweise \u00fcber die der Gruppenteilnehmenden hinausgehen (Stichwort: Autorit\u00e4t).<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;%22Visualisiere den Stundenverlauf.%22&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R5&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Dass es sinnvoll ist, den Ablauf der Unterrichtsstunde an der Tafel (oder am SMART-Board) zu visualisieren, um der Lerngruppe eine gewisse Orientierung zu geben, war mir bereits bewusst. Aber so richtig damit gearbeitet habe ich trotzdem nie. Das hat sich nun ge\u00e4ndert. F\u00fcr die Freiarbeit habe ich Symbolkarten gezeichnet, die ich immer zu Beginn einer Freiarbeitsstunde gemeinsam mit den Kindern durchgehe. Tats\u00e4chlich sind diese Stunden dadurch nicht nur besser strukturiert (auch f\u00fcr mich), sondern sorgen auch daf\u00fcr, dass die Kids die Lernzeit besser nutzen und sich z\u00fcgiger selbst organisieren. Ein gro\u00dfer Zugewinn!<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;%22Habe IMMER Alternativen parat.%22&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R6&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Schon bei der Unterrichtsplanung sollte man den Supergau f\u00fcr das eigene Vorhaben durchdenken und konkrete alternative Handlungsweisen definieren (und ggf. Material daf\u00fcr vorbereiten, falls notwendig), um flexibel auf \u00c4nderungen reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;%22Reduziere dein Material auf den konkreten Standard der Stunde.%22&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R7&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Das Lernmaterial sollte exakt die Kompetenz trainieren, die im Unterrichtsentwurf zur Stunde definiert wurde. Um nicht zu \u00fcberfordern, sollte der Stundenkern deswegen besonders bei j\u00fcngeren Lerngruppen an einfachen Beispielen erprobt werden, bevor die Lernenden mit Arbeitsbl\u00e4ttern voller \u00dcbungen zum Thema konfrontiert werden.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;%22Versuche, in eigenen Bereichen zu arbeiten.%22&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R8&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Im normalen Vorbereitungsdienst hat man relativ wenige Pr\u00e4senzstunden und \u00fcbernimmt nur Teilbereiche des normalen Stundenplans. Das hei\u00dft, man arbeitet mit einer oder mehreren anderen Lehrkr\u00e4ften zusammen und muss sich f\u00fcr die einzelnen F\u00e4cher inhaltlich abstimmen. Das kann zu einer Last werden, wenn man darauf angewiesen ist, regelm\u00e4\u00dfig bestimmte Informationen vom Gegen\u00fcber zu erhalten. Die Planung von Unterricht kann dadurch erschwert werden. Besser ist es, wenn beide Parteien vorher abgestimmt haben, f\u00fcr welchen Bereich sie verantwortlich sind. Beispiel: In meiner Mathe-Lerngruppe erteile ich w\u00f6chentlich nur zwei Mathestunden, welche zur Zeit f\u00fcr den Themenbereich Geometrie genutzt werden. Der Rest wird von der Klassenlehrkraft erteilt, wobei hier andere Inhalte aus anderen Themenbereichen bearbeitet werden. So bin ich in meinen Planungen nicht auf regelm\u00e4\u00dfige Neuigkeiten seitens der Klassenlehrkraft angewiesen und kann freier und spontaner agieren. Nat\u00fcrlich muss man dazu das Gl\u00fcck haben, kooperative Kolleginnen und Kollegen an seiner Seite zu haben, die einem diesen Freiraum auch gew\u00e4hren. Ich habe dieses Gl\u00fcck zuf\u00e4llig.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;%22Verschaffe dir Zugang zu Bibliotheken.%22&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R9&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Nicht nur, um Fachliteratur zu recherchieren, ist es sinnvoll, sich Bibliotheksausweise (z.B. als Gast in den Universit\u00e4tsbibliotheken) zu besorgen. F\u00fcr Unterrichtsentw\u00fcrfe und die eigene Weiterbildung m\u00fcssen ab und zu wissenschaftliche Quellen herangezogen werden, die sich in \u00f6ffentlichen Bibliotheken oder Online-Katalogen finden lassen. F\u00fcr angehende Lehrkr\u00e4fte in Berlin lohnt sich der Zugang zu Online-Medienforen, um durch Fachliteratur, Unterrichtsentw\u00fcrfe, Unterrichtsmaterial, Lehrwerke oder digitales Lernmaterial zu st\u00f6bern.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Lass dich von Expertinnen und Experten inspirieren!&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R10&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Wer noch keine Erfahrungen mit Freiarbeit gesammelt hat und das Konzept in seinen Unterricht integrieren m\u00f6chte oder an einer entsprechenden Schule gelandet ist, sollte sich von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen Rat einholen. Da es kein Patentrezept f\u00fcr Freiarbeit oder guten Unterricht gibt und am Ende doch alle ihr eigenes S\u00fcppchen kochen, sollte es f\u00fcr angehende Lehrkr\u00e4fte selbstverst\u00e4ndlich sein, dass sie erfahrene Lehrkr\u00e4fte mit ihren Fragen l\u00f6chern und mit ihrem Bed\u00fcrfnis nach Orientierung plagen. \u200b[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;NO GO Nr. 1 &#8211; Lehrer-Echo&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R11&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Das Wiederholen von Antworten der Lernenden ist eine Sache, die sich sehr schnell einschleicht und manchmal gar nicht so leicht zu verlernen ist. <i>Situationsad\u00e4quate Zur\u00fcckhaltung<\/i> lautet das Stichwort der Stunde. Keine Wiederholungen, keine Monologe und auch Vorlesen lassen des Arbeitsauftrags! Das \u201cLehrer-Echo\u201d ist eine Art Reflex mit guter Intention (z.B. um korrekte Antworten hervorzuheben oder lauter zu wiederholen, damit alle es verstehen k\u00f6nnen), allerdings ist die Wirkung eines solchen Echos weit weniger positiv. Denn regelm\u00e4\u00dfig angewendet, kann es zum einen diejenigen best\u00e4tigen, die gerade nicht aufgepasst haben, da die Antworten ohnehin laut wiederholt werden. Und zum anderen k\u00f6nnen interessierte und aufmerksame Lernende dadurch das Gef\u00fchl entwickeln, dass ihre eigenen Antworten nicht richtig wertgesch\u00e4tzt werden und erst durch die Wiederholung der Lehrkraft an Relevanz gewinnen. Das stellt die Lehrperson \u00fcber die Lernenden, was einem Agieren auf Augenh\u00f6he unsanft entgegenwirkt und zudem schnell f\u00fcr Demotivation bei der Lerngruppe sorgen kann. Es entbindet die Lernenden weiterhin ungewollt von ihrer Pflicht, den anderen zuzuh\u00f6ren, weil die Lehrkraft ohnehin alles wiederholt und zudem kann sich schnell das Gef\u00fchl einstellen, dass eine Antwort erst Relevanz besitzt, sobald sie von eine Lehrkraft ausgesprochen wurde. Keine gute Message.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;NO GO Nr. 2 &#8211; Monologe&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R12&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Niemand braucht Monologe im Unterricht, schon gar nicht von der Lehrkraft. Es geschieht schneller als man denkt, dass man als Lehrkraft einen Gro\u00dfteil der Sprechzeit der Stunde einnimmt. Der Sprechanteil muss also auf die Lernenden umgelenkt werden und das klingt einfacher, als es ist. Es hilft enorm, sich Routinen zu schaffen, in welchen die Kinder tagesstrukturierende Aufgaben \u00fcbernehmen (Moderation des Tagesablaufs, von Konfliktgespr\u00e4chen etc.). Au\u00dferdem empfiehlt es sich, f\u00fcr alle wiederkehrenden Abl\u00e4ufe (z.B. bestimmte Arbeitsmethoden) Symbole zu etablieren, sodass f\u00fcr die Erkl\u00e4rung der Vorgehensweise irgendwann keine Worte mehr verloren werden m\u00fcssen.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;NO GO Nr. 3 &#8211; Alles selber machen&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R13&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Im Schulalltag rutscht man ganz schnell in eine Haltung, die so \u00e4hnlich klingt wie \u201cAch, ich machs einfach selbst, dann wei\u00df ich wenigstens, was ich habe\u201d. Und das wiederum klingt ein wenig verbittert. Zudem ist es auf Dauer ziemlich belastend, alles selbst machen zu wollen. Also lautet das neue Credo: Delegieren, delegieren, delegieren. Gib Verantwortung an die Kids ab, wo es nur geht. Meine allgemeine Seminarleitung sagt dazu: \u201cEin schlauer Lehrer erzieht sich flei\u00dfige Sch\u00fcler\u201d. Und da hat sie im Gro\u00dfen und Ganzen recht, denn die damit einhergehende F\u00f6rderung des Verantwortungsbewusstseins ist nicht zu untersch\u00e4tzen f\u00fcr die pers\u00f6nliche und soziale Entwicklung der Kinder. F\u00fcr den Unterricht bedeutet das vor allem, die vorhandenen Klassendienste ausweiten und beispielsweise Verantwortliche f\u00fcr die An- und Abwesenheitslisten, f\u00fcr das Datum und den Stundenplan sowie f\u00fcr das Einsammeln und Erinnern an Elternbriefe festzulegen.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;NO GO Nr. 4 &#8211; Methoden-Monotonie&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R14&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Unter Ber\u00fccksichtigung der kindlichen Aufmerksamkeitsspanne sollte in jeder Unterrichtsstunde alle 10-15 Minuten ein Wechsel der Methoden eingeplant werden. Damit ist nicht gemeint, dass die Lernenden ihr Lernmedium komplett wechseln sollen, sondern beispielsweise, dass sie in verschiedenen Sozialformen agieren und dabei unterschiedliche Kompetenzen angesprochen werden (z.B. vom Plenum in die Einzelarbeit, von dort aus in die Gruppenarbeit und abschlie\u00dfend zur\u00fcck ins Plenum &gt;&gt; <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/bildungssystem\/episode-1-schulanfang-chaos-verzweiflungslachen\/\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Think-Pair-Share<\/span><\/a>).[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;NO GO Nr. 5 &#8211; W-Fragen&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R15&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Wer W-Fragen stellt, bekommt langweilige Antworten. Fragen, die mit \u201cwie\u201d, \u201cwarum\u201d oder \u201cwas\u201d beginnen, schr\u00e4nken die m\u00f6glichen Antworten der Lernenden h\u00e4ufig bereits extrem ein und fallen damit in die Kategorie \u201cSag das, was ich h\u00f6ren will\u201d. Durch diese implizite Lenkung verbauen W-Fragen wichtige kreative Denkprozesse bei den Lernenden. Stattdessen gilt es, Impulse zu geben, beispielsweise durch irritierende oder widerspr\u00fcchliche Aussagen, durch Bildmaterial, das zum Sprechen anregt und durch die Nutzung offener Operatoren wie \u201c\u00c4u\u00dfere dich dazu\u201d.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;NO GO Nr. 6 &#8211; Fehler rot markieren&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R16&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Bei der Korrektur von Texten haben wir ganz schnell den Rotstift zur Hand. Das ist allerdings nicht besonders f\u00f6rderlich im Sinne einer positiven Fehlerkultur. Der eigentliche Fokus sollte nicht darauf liegen, was das Kind nicht kann, sondern darauf, was es kann. Dass dieser Ansatz bei einem Diktat, bei welchem es darum geht, W\u00f6rter richtig zu schreiben, eher nach einem Witz klingt, ist mir klar. Dennoch gibt es gute Alternativen, Fehlerstellen aufzuzeigen, ohne diese bedrohlich hervorzuheben. Zum Beispiel nutzt man einen gr\u00fcnen Stift und hebt besonders gelungene Bereiche mit einer kleinen Notiz oder Smileys hervor. Bei Rechtschreibfehlern schreibt man die richtige Schreibweise in gr\u00fcn unter die fehlerhafte Schreibung, anstelle den Fehler zu unterstreichen. Das sieht nicht nur netter aus, sondern spiegelt dem Kind den konkreten Unterschied zwischen beiden Schreibweisen wider und gibt ihm eine faire Basis, das Wort in einer anschlie\u00dfenden Korrektur richtig zu schreiben. Weiterhin soll das Kind dadurch motiviert werden, die Fehlerstelle anhand des Vergleichs der Schreibweisen selbstst\u00e4ndig zu entdecken und zu korrigieren. Diese Fehleranalyse sollte besonders bei j\u00fcngeren Kindern von der Lehrkraft angeleitet werden, indem beispielsweise gemeinsam Stolperstellen in fehlerhaften W\u00f6rtern gesucht und markiert werden und Rechtschreibstrategien angewendet und vertieft werden.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;NO GO Nr. 7 &#8211; Einfach nur beobachten&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R17&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Das ist nie eine gute Idee, da am Ende dieser Beobachtung oft keine wertvollen R\u00fcckschl\u00fcsse f\u00fcr bestimmte Kernbereiche abgeleitet werden k\u00f6nnen und die Beobachtung somit ins Leere ging. Stattdessen sollte man sich gezielte Schwerpunkte ausw\u00e4hlen, die beobachtet werden (z.B. Kooperationsf\u00e4higkeit in Gruppenarbeiten, Einhaltung der Gespr\u00e4chsregeln oder F\u00e4higkeit zum eigenst\u00e4ndigen Arbeiten) und dazu ein paar kompetenzorientierte Kriterien formulieren. So werden Beobachtungen konkreter, objektiver und sind beispielsweise f\u00fcr ein Lernentwicklungsgespr\u00e4ch als Bewertungsgrundlage verwendbar.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;NO GO Nr. 8 &#8211; Arbeitsauftrag laut vorlesen lassen&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R18&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Damit auch wirklich kein Kind sagen kann, es wisse nicht, was es machen solle, liest h\u00e4ufig ein freiwilliges Kind den Arbeitsauftrag laut f\u00fcr alle vor und anschlie\u00dfend k\u00f6nnen Fragen gekl\u00e4rt werden. Das laute Vorlesen ist jedoch nicht zielf\u00fchrend, weil dadurch nicht das sinnerfassende Lesen gef\u00f6rdert wird (Inhalt), sondern das laute Vorlesen an sich (Performanz). Das Kind, das vorliest, wei\u00df meist danach nicht, was es gelesen hat, weil es sich auf das fehlerfreie Vorlesen konzentrieren musste. Das kennen wahrscheinlich alle aus ihrer eigenen Schulzeit. Und diejenigen, die nicht lesen, aber zuh\u00f6ren m\u00fcssen, h\u00f6ren meist nicht auf den Inhalt des Gelesenen, sondern auf die Art und Weise, wie es gelesen wurde und k\u00f6nnen den Inhalt demnach ebenfalls oft nicht wiedergeben. Also was tun? Die L\u00f6sung ist einfacher als gedacht: Jedes Kind liest den Arbeitsauftrag leise f\u00fcr sich und danach k\u00f6nnen Fragen gekl\u00e4rt werden. Dazu ist es in h\u00f6heren Jahrg\u00e4ngen nicht notwendig, dass der Auftrag nochmal laut in eigenen Worten wiederholt wird, allerdings ist das f\u00fcr j\u00fcngere Jahrg\u00e4nge ein guter Einstieg in das eigenst\u00e4ndige Verstehen und Erarbeiten von Arbeitsauftr\u00e4gen. Ziel ist unter anderem die F\u00f6rderung des Bewusstseins, dass jedes Kind f\u00fcr seinen eigenen Lernprozess verantwortlich ist. Zur Sicherstellung des Verst\u00e4ndnisses sollte die Lehrkraft nicht fragen: \u201cGibt es noch Fragen zur Aufgabe?\u201d, sondern stattdessen konkrete, auf die Aufgabe zugeschnittene Fragen stellen (z.B.: \u201cWas musst du machen, wenn du Aufgabe 1a) bearbeitet hast?\u201d), um Verst\u00e4ndnisprobleme sichtbar zu machen.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Ordnung im Klassenzimmer Nr. 1 &#8211; 10-Schnipsel-Regel&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R19&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Nachdem gebastelt und geschnitten wurde, sieht der Boden oft aus wie ein Schlachtfeld. In manchen R\u00e4umen lassen sich die Schnipsel restlos mit einem Besen zusammenkehren, in anderen R\u00e4umen kommt der Besen nicht \u00fcberall hin und in wieder anderen R\u00e4umen ist Teppichboden verlegt. Hier kommt die 10-Schnipsel-Regel zum Einsatz: Jedes Kind sammelt mindestens 10 Schnipsel vom Boden auf, zeigt sie der Lehrkraft und wirft sie in den Papierm\u00fcll. Bei gr\u00f6\u00dferen Bastelorgien kann die Schnipselanzahl einfach erh\u00f6ht werden, damit es auch wirklich sauber wird. Das funktioniert erstaunlich gut und weckt sogar in mir die Motivation, m\u00f6glichst schnell die gesuchte Anzahl an Schnipseln zu sammeln &#8211; klingt l\u00e4cherlich, ist aber tats\u00e4chlich so wirksam.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Ordnung im Klassenzimmer Nr. 2 &#8211; Minuten-Wettbewerb&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R20&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>In den letzten Minuten des Tages wird der Klassenraum f\u00fcr gew\u00f6hnlich von den SuS aufger\u00e4umt. Die Lernenden r\u00e4umen ihren Platz auf, packen ihre Materialien zur\u00fcck ins Regal, in den Stehordner oder in ihren Rucksack, stellen die St\u00fchle hoch, fegen den Boden etc.. Das Prozedere kann ganz schnell ungeahnte Ausma\u00dfe annehmen, da die Lernenden kaum Motivation erhalten, sich zu beeilen und stattdessen lieber Quatsch machen. Um weniger Unterrichtszeit mit Aufr\u00e4umen zu verschwenden, kann die Lehrkraft den Minuten-Wettbewerb ins Leben rufen. Daf\u00fcr k\u00fcndigt sie die Aufr\u00e4umphase f\u00fcr alle h\u00f6rbar an und l\u00e4sst die Stoppuhr laufen. Ziel der Kinder ist es, so schnell und so sorgf\u00e4ltig wie m\u00f6glich aufzur\u00e4umen und ihre Zeit bei jedem Mal neu zu unterbieten. Meine kleinere Lerngruppe hat es dadurch von etwa 7 Minuten auf 2 Minuten f\u00fcr den gesamten Aufr\u00e4umprozess geschafft und war immer h\u00f6chst motiviert und konzentriert mit Aufr\u00e4umen besch\u00e4ftigt. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen sich die Kids nicht immer unterbieten, weil gerade das Freiarbeitsmaterial oft viel Zeit braucht, um wieder ordentlich einger\u00e4umt und verstaut zu werden. Dennoch bleibt der Reiz des Wettbewerbs \u00fcber l\u00e4ngere Zeit bestehen und irgendwann braucht man den Timer vielleicht gar nicht mehr. Geholfen haben zudem eine Checkliste an der Tafel (Was muss alles gemacht werden, bevor die Klasse den Raum verlassen darf?) sowie ein strenges Auge der Lehrkraft, wenn manche Dinge von der Checkliste zwar schnell, aber nicht ordentlich erledigt wurden (diese Dinge mussten dann nachgebessert werden, bevor alle den Raum verlassen durften).<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Ordnung im Klassenzimmer Nr. 3 &#8211; Dienste verteilen&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R21&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]Das ist wohl die g\u00e4ngigste Methode, den Klassenraum in einer Grundschule sauber zu halten. Im regelm\u00e4\u00dfigen Wechsel erh\u00e4lt ein kleiner Teil der Lerngruppe Verantwortungen f\u00fcr eine bestimmte T\u00e4tigkeit zur Sauberhaltung des Klassenraums. Im Sinne der F\u00f6rderung der Selbstverantwortung halte ich es f\u00fcr sinnvoll, wenn zuvor jedes einzelne Kind seinen eigenen Arbeitsplatz s\u00e4ubert, seine benutzten Materialien ordentlich verstaut und seinen Stuhl hochstellt. Den Rest, also Fegen, Tafel wischen, Fenster schlie\u00dfen, B\u00fccherregal sortieren etc., wird von den Kindern mit Aufr\u00e4umdienst erledigt.[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Ruhe im Klassenzimmer Nr. 1 &#8211; \u201cH\u00e4nde hoch!\u201d&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R22&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Beim ersten Tonsignal (z.B. ein Gong) soll die Lerngruppe insgesamt leiser werden. Jedes Kind soll merken, dass das Ruhesignal angeklungen ist und entsprechend seine Gespr\u00e4che einstellen oder sich an den Fl\u00fcsterton erinnern. Falls das nicht funktioniert, ert\u00f6nt das Signal ein zweites Mal. Nun muss jedes Kind alles loslassen, was es in den H\u00e4nden h\u00e4lt und sie weit nach oben strecken. Alle M\u00fcnder m\u00fcssen dann geschlossen und alle Augenpaare auf die Lehrkraft gerichtet sein. Die Position wird so lange gehalten, bis ausnahmslos alle Kinder mitmachen und v\u00f6llige Stille im Raum herrscht. Je nach Zweck dieser \u00dcbung kann die Lehrkraft nun entweder eine wichtige Ansage machen oder die Lerngruppe zum Einhalten der Arbeitslautst\u00e4rke auffordern. Besser ist es, wenn die Lerngruppe zur Eigenverantwortlichkeit angehalten werden. In dem Fall kann die Lehrkraft fragen, warum das Ruhesignal ert\u00f6nt ist und die Lernenden k\u00f6nnen eigenst\u00e4ndig erkl\u00e4ren, welche Regeln sie missachtet haben und was sie tun k\u00f6nnen, damit das nicht mehr passiert. Denn je \u00f6fter die gesamte Klasse die H\u00e4nde nach oben streckt, sich umdreht und abwarten muss, desto genervter ist die Lerngruppe davon. Das ist f\u00fcr gew\u00f6hnlich ein guter Katalysator f\u00fcr Verhaltens\u00e4nderungen, auch wenn es in der anf\u00e4nglichen Unterrichtspraxis unfassbar anstrengend ist.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Ruhe im Klassenzimmer Nr. 2 &#8211; Dezibel-Messger\u00e4te&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R23&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Es gibt sie in Form von L\u00e4rm-Ampeln oder Apps mit einem Lautst\u00e4rkesensor und sie sind ein weiteres Mittel, um Kinder an eine angemessene Arbeitslautst\u00e4rke zu gew\u00f6hnen. Apps wie &#8222;Classroomscreen&#8220; oder &#8222;Bouncy Balls&#8220; bieten ein solches Tool, das die Umgebungslautst\u00e4rke im Klassenzimmer misst und beim \u00fcberschreiten einer (individuell einstellbaren) Dezibelgrenze ein bestimmtes Signal ert\u00f6nen l\u00e4sst, auf das die Lerngruppe reagiert. Allerdings bieten solche Funktionen nat\u00fcrlich gefundenes Fressen f\u00fcr viele Kinder, denn es ist einfach zu attraktiv, die Grenzen dieser Tools mit absichtlichen Ger\u00e4uschen auszuloten und damit zu spielen. Logisch, so ging es mir ja auch bei der ersten Nutzung. Also was tun? Es erscheint fair, der Lerngruppe eine kurze, vorher vereinbarte Zeit zum freien Explorieren mit dem Tool zu geben, ohne Regeln und Konsequenzen. Nach dieser Phase m\u00fcssen allerdings Regeln vereinbart werden. Was passiert, wenn einzelne Kinder die Ruhe absichtlich st\u00f6ren? Was passiert, wenn die ganze Klasse mehrmals die Dezibelgrenze \u00fcberschreitet? Ab wann gibt es welche Konsequenz?<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Ruhe im Klassenzimmer Nr. 3 &#8211; Die Katze im Klassenraum&#8220; open_toggle_background_color=&#8220;#e2e2e0&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_color=&#8220;#fc7c00&#8243; admin_label=&#8220;R24&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;]\n<p>Diese Methode nenne ich so, weil ich sie genauso bei einer Hospitation an einer anderen Berliner Grundschule gesehen habe. W\u00e4hrend der Freiarbeitsstunde stellte die Lehrkraft einen Korb mit einer lebensgro\u00dfen Pl\u00fcschkatze in die Mitte des Raums. Sie legte einen kleinen Schalter an der unteren Seite des Stofftiers um und die Katze gab ein leises \u201cMiau\u201d von sich. Das Ger\u00e4usch der Katze ert\u00f6nt in alle paar Minuten und ist nur h\u00f6rbar, wenn es im Raum ruhig ist und fungiert als regelm\u00e4\u00dfige Erinnerung an die Arbeitslautst\u00e4rke. Jetzt hat nat\u00fcrlich nicht jeder eine mauzende Stoffkatze parat, also m\u00fcssen Alternativen her. Zum Beispiel k\u00f6nnte die Lehrkraft in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden ein bestimmtes Ger\u00e4usch vom eigenen Handy abspielen. So l\u00e4sst sich die Lautst\u00e4rke exakt einstellen und sogar bestimmen, was als Signal ert\u00f6nt. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber wenn, dann w\u00fcrde ich so machen: Ich nehme kurze Ansagen mit dem Voicerecorder auf meinem Handy auf und spiele sie w\u00e4hrend einer lauter werdenden Arbeitsphase ab. Dann ert\u00f6nen zum Beispiel S\u00e4tze wie \u201cStehe auf und greife dir an die Nase\u201d oder \u201cTelefoniere mit deinem Fu\u00df\u201d. Nur die Kinder, die die leise Nachricht geh\u00f6rt haben, k\u00f6nnen die Aufforderung auch umsetzen. So wird sofort sichtbar, in welchen Ecken des Raumes es zu unruhig ist und die Kinder, die das Signal nicht geh\u00f6rt haben, werden auf eine spielerische Art und Weise darauf aufmerksam gemacht. Das k\u00f6nnte die Motivation steigern, das Signal beim n\u00e4chsten Mal auch direkt beim ersten Mal zu h\u00f6ren und folglich leiser zu arbeiten.<\/p>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_testimonial portrait_url=&#8220;https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Carla-Edited.jpg&#8220; portrait_width=&#8220;110px&#8220; portrait_height=&#8220;110px&#8220; use_icon_font_size=&#8220;on&#8220; icon_font_size=&#8220;39px&#8220; admin_label=&#8220;Autorin Carla&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; body_text_align=&#8220;left&#8220; custom_margin=&#8220;40px||40px||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;55px|55px|55px|55px|false|false&#8220; border_radii_portrait=&#8220;on|86px|86px|86px|86px&#8220; portrait_border_radius=&#8220;86px&#8220; global_module=&#8220;8039&#8243;]\n<p><strong><span style=\"color: #fc7c00;\">Autorin: Carla<\/span><\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr etwa drei Jahre schrieb ich Artikel f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/\"><span style=\"color: #fc7c00;\">phase6 Magazin<\/span><\/a> und das <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Lehrkr\u00e4fte Magazin<\/span><\/a>. Mit besonderer Vorliebe widmete ich mich dabei spannenden Themen der p\u00e4dagogischen Psychologie in Theorie und Praxis. W\u00e4hrend meines Referendariats an einer Berliner Grundschule schrieb ich <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/bildungssystem\/referendariat-erfahrungen-erkenntnisse-tipps\/\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Erfahrungsberichte<\/span><\/a> und gab einen Einblick in meinen Schul- und Ausbildungsalltag. Mittlerweile befinde ich mich in der turbulenten Berufseinstiegsphase und darf eine jahrgangsgemischte Lerngruppe an einer montessori-orientierten Grundschule in Berlin unterrichten.<\/p>\n[\/et_pb_testimonial][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18 Monate als Referendarin an einer Berliner Grundschule sind endlich geschafft! 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