{"id":4414,"date":"2019-06-13T09:48:30","date_gmt":"2019-06-13T09:48:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/?p=4414"},"modified":"2020-08-30T12:10:45","modified_gmt":"2020-08-30T12:10:45","slug":"sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/","title":{"rendered":"Sprachentwicklung &#8211; Family Literacy im Unterricht"},"content":{"rendered":"[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.22&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]&nbsp;<\/p>\n<p>Eine fr\u00fche F\u00f6rderung der Lesesozialisation ist der <strong>Schl\u00fcssel f\u00fcr einen erfolgreichen Schriftspracherwerb<\/strong> von Lernenden. Wie Family Literacy zu mehr Chancengleichheit beitragen kann und was Sie konkret f\u00fcr Ihre Lerngruppe tun k\u00f6nnen, erfahren Sie in diesem Beitrag!<br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_blurb image_max_width=&#8220;none&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.87&#8243; background_color=&#8220;#f2f4f4&#8243; custom_margin=&#8220;20px|40px|20px|40px&#8220; custom_padding=&#8220;20px|20px|20px|20px&#8220; border_width_all=&#8220;2px&#8220; border_color_all=&#8220;#7f7f7f&#8220; border_style_all=&#8220;solid&#8220; use_border_color=&#8220;on&#8220; border_color=&#8220;#7f7f7f&#8220; border_width=&#8220;2px&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]<span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Was Sie erwartet:<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"#link1\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Der Zusammenhang zwischen Elternhaus und Schulerfolg<\/span><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#link2\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Die kindliche Lesesozialisation<\/span><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#link3\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Ein Blick in die Forschung<\/span><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#link4\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Wie kann die Sprachentwicklung gef\u00f6rdert werden?<\/span><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#link5\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Herausforderungen f\u00fcr Eltern und Lehrkr\u00e4fte<\/span><\/a><br \/>\n[\/et_pb_blurb][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]<span style=\"font-weight: 400;\">Nicht nur im Deutschunterricht sind sprachliche Kompetenzen relevant, sondern ausnahmslos in allen F\u00e4chern. Auch in Physik, Mathe oder Musik m\u00fcssen Texte und Aufgaben gelesen und verstanden werden, um erfolgreich am Unterrichtsgeschehen teilnehmen zu k\u00f6nnen. Die individuelle Sprachkompetenz eines Kindes entscheidet somit ma\u00dfgeblich \u00fcber seine <\/span><strong>Zukunftschancen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">. Auch deshalb werden die Forderungen nach einem sprachsensiblen Unterricht und einer durchg\u00e4ngigen Sprachf\u00f6rderung in allen F\u00e4chern immer lauter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Doch der Knotenpunkt f\u00fcr eine effektive F\u00f6rderung liegt nach wie vor in der <\/span><strong>fr\u00fchkindlichen Erziehung <\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">des Elternhauses &#8211; also weit vor Schulbeginn. Besonders Kinder aus sozio\u00f6konomisch benachteiligten oder bildungsfernen Familien brauchen unterst\u00fctzende Ma\u00dfnahmen, die ihre Lesesozialisation vorantreiben und folglich ihren Schriftspracherwerb f\u00f6rdern. Das Stichwort lautet hier: <strong>Family Literacy<\/strong>. Wie Sie als Lehrkraft dazu beitragen k\u00f6nnen, den Schriftspracherwerb von Kindern ganzheitlich zu f\u00f6rdern, erfahren Sie in diesem Beitrag.<\/span><\/p>\n<h2 id=\"link1\">Heterogenit\u00e4t geh\u00f6rt zum Schulalltag<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Kinder kommen nicht als Tabula Rasa, als unbeschriebenes Blatt, in die Schule. Sie haben bereits vielf\u00e4ltige Spracherfahrungen gesammelt und k\u00f6nnen sich in ihrer Muttersprache f\u00fcr gew\u00f6hnlich verst\u00e4ndlich ausdr\u00fccken. Die Unterschiede in der Sprachkompetenz von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern einer gleichaltrigen Lerngruppe sind dennoch teilweise enorm. <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4415 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-1-300x200.jpg\" alt=\"zwei unterschiedliche Probleme und L\u00f6sungswege\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-1.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Heterogenit\u00e4t innerhalb einer Lerngruppe ist f\u00fcr Sie als praktizierende Lehrkraft sicher nichts neues. Jedes Kind ist individuell und bringt ganz eigene <\/span><strong>Lernvoraussetzungen <\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">mit, auf welche Sie im Unterricht ad\u00e4quat reagieren m\u00fcssen. W\u00e4hrend der zehnj\u00e4hrige Joschua bereits \u00fcber eine beachtliche Sprachkompetenz verf\u00fcgt, gerne liest und gute Leistungen erbringt, f\u00e4llt es der gleichaltrigen Josephine beispielsweise sehr schwer, Texte zu lesen oder sich zum Bearbeiten von Arbeitsauftr\u00e4gen \u00fcberhaupt zu motivieren. Doch woran liegt das? <\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Elternhaus und Schulerfolg<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dass Kinder p\u00e4dagogische Einrichtungen wie Kitas und Schulen mit unterschiedlichen literalen Voraussetzungen betreten und verlassen, h\u00e4ngt zum einen von den Einrichtungen selbst und zum anderen vom Elternhaus ab. Besonders beim Erwerb der Muttersprache lassen sich solch starke Unterschiede beim Leistungsstand oder Kompetenzerwerb meist auf die jeweiligen Sozialisationsbedingungen der Lernenden zur\u00fcckf\u00fchren. Untersuchungen wie die PISA-Studien zeigen speziell im sprachlichen Bereich einen <\/span><strong>Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und dem Schulerfolg<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> der Lernenden.[1]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Familie eines Kindes gilt lange vor der Einschulung als Dreh- und Angelpunkt des Schriftspracherwerbs von Kindern, sodass Bildungseinrichtungen bzw. p\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte lediglich einen geringen Einfluss auf die Lesesozialisation von Heranwachsenden haben. <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4416 alignleft\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-2-300x200.jpg\" alt=\"Kinder malen Familie mit Kreide auf Stra\u00dfe\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-2.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es stellt sich also die Frage: Wie kann p\u00e4dagogische Intervention dennoch gelingen? Ada Sasse, Professorin f\u00fcr Grundschulp\u00e4dagogik mit dem Schwerpunkt Deutsch an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin, konstatiert, dass den Auswirkungen von Bildungsbenachteiligungen am effektivsten durch <\/span><strong>fr\u00fchzeitige Angebote<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">begegnet werden kann, da sie pr\u00e4ventiv und kompensativ wirken<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">.\u00a0<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">Diese Angebote konkretisieren sich hier im Begriff <\/span><strong>\u201cFamily Literacy\u201d<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, welcher in den letzten Jahren verst\u00e4rkt p\u00e4dagogische Aufmerksamkeit auf sich zog. Um zu verstehen, was Family Literacy bedeutet und welche Aufgaben und Herausforderungen f\u00fcr Sie als Lehrperson damit verbunden sind, nehmen wir zun\u00e4chst die Entwicklung der kindlichen Lesesozialisation unter die Lupe.<\/span><\/p>\n<h2 id=\"link2\">Die kindliche Lesesozialisation<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Ausdruck \u201cLesesozialisation\u201d kann als Fusion zweier Begriffe verstanden werden. Zum einen beinhaltet er die <\/span><strong>Leseentwicklung<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, welche einen nat\u00fcrlichen, inneren Prozess beschreibt und zum anderen die <\/span><strong>Leseerziehung<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, welche gegenteilig eine intentionale Beeinflussung durch Dritte meint. Die ehemalige Professorin f\u00fcr Deutsche Sprache und Literatur mit dem Schwerpunkt Lese- und Mediensozialisation Christine Garbe kritisiert, dass der Begriff &#8222;Leseentwicklung&#8220; den p\u00e4dagogischen Einfluss von Eltern bzw. Erzieherinnen und Erziehern untersch\u00e4tze, w\u00e4hrend der Begriff &#8222;Leseerziehung&#8220; diesen wiederum \u00fcbersch\u00e4tze.[3] <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4417 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-3-300x200.jpg\" alt=\"M\u00e4dchen bl\u00e4ttert in einem Kinderbuch\" width=\"314\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-3.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 314px) 100vw, 314px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Erkenntnisse aus der Sprachwissenschaft belegen ferner, dass der Umgang mit und die Aneignung von Wort und Schrift ein interaktiver Lernprozess ist, welcher sich einer <\/span><strong>Mischung aus beiden Komponenten<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> bedient &#8211; einem nat\u00fcrlichen und einem gesteuerten Einfluss. Aus diesem Grund wurde der Ausdruck \u201cLesesozialisation\u201d geboren, der Lesen als aktive Sinnkonstruktion in Abh\u00e4ngigkeit zur Umwelt des Individuums beschreibt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Groben ist damit die Aneignung der Kompetenz zum Umgang mit Schriftlichkeit in unterschiedlichen Medienangeboten gemeint. Eine positive Lesesozialisation bildet somit die <\/span><strong>Basis f\u00fcr einen gelingenden Schriftspracherwerb<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">. Das stellt einige Anforderungen an die Lernenden:<\/span><br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_blurb title=&#8220;Lesesozialisation &#8211; Kompetenzen und Anforderungen an Lernende&#8220; image_max_width=&#8220;none&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.87&#8243; background_color=&#8220;#f2f4f4&#8243; custom_margin=&#8220;40px||40px|&#8220; custom_padding=&#8220;50px||50px|&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Lesemotivation<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Neugier und Interesse f\u00fcr Geschichten<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Zielstrebigkeit und Ausdauer beim Lesen bzw. Kompetenzerwerb<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Bed\u00fcrfnis, Dinge und Beziehungen verstehen zu wollen<\/span><\/li>\n<li style=\"list-style-type: none;\"><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Handhabung von B\u00fcchern<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Buch richtig herum halten<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Seiten und S\u00e4tze von links nach rechts lesen <\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Seiten nacheinander durchbl\u00e4ttern<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">sorgf\u00e4ltiger Umgang <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kommunikationsinteresse<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">R\u00fcckfragen zum Geh\u00f6rten bzw. Gelesenen stellen<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Fragen beantworten <\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">aufmerksam zuh\u00f6ren<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">dialogische Kommunikation aufrecht erhalten<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Verstehen und Einordnen fiktionaler Texte<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">auf Weltwissen, Lebenserfahrung und literarische Erfahrungen zur\u00fcckgreifen<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400; color: #000000;\"><span style=\"font-weight: 400;\">bisherige Wissensbest\u00e4nde (reales Alltagswissen und vorhandene literarische Kenntnisse) vergleichen und aktualisieren<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Imaginationsf\u00e4higkeit<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400; color: #000000;\">Abstraktion von Realit\u00e4t und Fiktionalit\u00e4t <\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400; color: #000000;\">fantasieren und kreativer, spielerischer Umgang mit Sprache<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400; color: #000000;\">wird auch geleistet, sobald das Kind von vergangenen Ereignissen erz\u00e4hlt, da der erz\u00e4hlte Moment in diesem Augenblick nicht pr\u00e4sent ist[1]<\/span><\/li>\n<\/ul>\n[\/et_pb_blurb][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Wer oder was beeinflusst die Lesesozialisation?<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn Sie die Lesesozialisation eines Kindes unterst\u00fctzen und somit den Schriftspracherwerb f\u00f6rdern m\u00f6chten, ist es von Vorteil, die Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Lesesozialisation zu kennen. Angelehnt an Garbe k\u00f6nnen die verschiedenen Einfl\u00fcsse anschaulich in einem Drei-Ebenen-Modell dargestellt werden. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Den Grundstein bildet die Gesellschaft mit ihren Normen. Auf der n\u00e4chsten Stufe finden die Einflussfaktoren Familie, Peergroups und das Bildungssystem, bzw. die p\u00e4dagogischen Institutionen wie Kita und Schule, ihren Platz. Die oberste Ebene repr\u00e4sentiert letztendlich den individuellen Leser oder die Leserin.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4476 \" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/schaubild-FL.png\" alt=\"Lesesozialisation auf drei Ebenen\" width=\"745\" height=\"437\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/schaubild-FL.png 1400w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/schaubild-FL-300x176.png 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/schaubild-FL-768x450.png 768w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/schaubild-FL-1024x600.png 1024w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/schaubild-FL-1080x633.png 1080w\" sizes=\"(max-width: 745px) 100vw, 745px\" \/><\/p>\n<p><strong>Das Modell ist nach Garbe wie folgt zu verstehen: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Die Akteure auf der mittleren Ebene (Fachkr\u00e4fte in Kitas und Schulen, Familie, Peers) orientieren sich an den gesellschaftlichen und politischen Vorgaben der unteren Ebene (Bildungsnormen, Lehrpl\u00e4ne).<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Eltern bzw. Lehrkr\u00e4fte oder Peers ko-konstruieren nun aus diesen Vorgaben und ihrer eigenen Lesesozialisation individuelle Erziehungs- bzw. Unterrichts- oder Verhaltensmuster, die sie an die Leserin oder den Leser mal implizit und mal explizit weitergeben.<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Die individuellen Leserinnen oder Leser ko-konstruieren daraus wiederum ihre pers\u00f6nliche Lesebiografie.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Inwiefern die Ebenen im Alltag von Kindern miteinander kooperieren, wird vor allem in unterschiedlichen Forschungen zum Schriftspracherwerb in Abh\u00e4ngigkeit des sozialen Milieus des Lernenden deutlich.[3] Wagen wir einen Blick in die Forschungslage.<\/span><\/p>\n<h2 id=\"link3\">Was sagt die Forschung?<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ellinger und Koch verweisen gleich zu Beginn ihres Artikels \u00fcber \u201cSoziale Bedingungen des elementaren Schriftspracherwerbs\u201d darauf, dass Studien von PISA und IGLU einen engen <strong>Zusammenhang zwischen schulischem Erfolg und sozialer Herkunft<\/strong> eines Kindes aufwiesen.[1] Trotz der Betonung darauf, dass dies kein deterministisches Verh\u00e4ltnis abbilde, da auch einige Jugendliche aus den unteren Sozialschichten herausragende Leseleistungen hervorbr\u00e4chten, bleibt ein bitterer Nachgeschmack beim Betrachten dieser These. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der gro\u00dfen Frage danach, wie sich lesebezogene Bildungs- und Verhaltensnormen der Gesellschaft auf die Leseentwicklung eines Kindes auswirken, geht auch Garbe in ihrer Arbeit zur Lesesozialisation nach. Auch sie verweist auf die <strong>empirisch gut belegten, <\/strong><\/span><strong>schichtspezifischen Unterschiede<\/strong> innerhalb der Lesesozialisation <span style=\"font-weight: 400;\">und erkl\u00e4rt den Zusammenhang der beiden Aspekte mit Blick auf das Drei-Ebenen-Modell. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Entwicklung der fr\u00fchen Lesesozialisation h\u00e4nge davon ab, wie eine Familie die gesellschaftlichen Normen der untersten Ebene f\u00fcr sich selbst intern umsetze und wie die verschiedenen Aufgaben innerhalb der Familie gewichtet w\u00fcrden.[3] <\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Fallbeispiel: positive und negative Lesesozialisation<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Garbe nimmt hier Bezug auf einen vereinfachenden und deshalb als kritisch bewerteten Artikel von Groeben und Schroeder aus dem Jahre 2004, in welchem die Autoren einen \u2018Negativfall\u2019 einer defizit\u00e4ren Lesesozialisation in einer Unterschicht-Familie einem plakativen \u2018Positivfall\u2019 einer optimalen Lesesozialisation in der Mittelschichtfamilie gegen\u00fcberstellen.[3]<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4420 size-full\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-5-1.jpg\" alt=\"Family Literacy - Einstellung zu Literalit\u00e4t\" width=\"960\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-5-1.jpg 960w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-5-1-300x104.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-5-1-768x266.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;1_2,1_2&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]<strong>Positiv: Lesen macht Spa\u00df!<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Positivfall sei der Aspekt der Lebensfreude mit Kriterien der Literalit\u00e4t und Lesefreude verbunden und nicht kontrastiv gegen\u00fcbergestellt. Hier w\u00fcrde Wert darauf gelegt, dass Lesen sowohl bildet als auch Spa\u00df bereitet. <\/span><br \/>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]<strong>Negativ: Lesen bedeutet Arbeit!<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im prototypischen Negativfall l\u00e4ge die Priorit\u00e4t im Alltag vorrangig in der Lebensfreude-Norm, w\u00e4hrend literale T\u00e4tigkeiten als fremde und leistungsbesetzte Aktivit\u00e4ten begriffen w\u00fcrden und im klaren Kontrast zur Lebensfreude st\u00fcnden. Der individuelle Wissenserwerb rund um Schrift und Sprache w\u00fcrde in diesem Fall eher an Bildungseinrichtungen wie Kitas und Schulen delegiert. <\/span><br \/>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Teufelskreis &#8211; Negative Erfahrungen werden weitergegeben<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Ursprung solcher negativen Verhaltensmuster und Einstellungen von Eltern liegt meist in den eigenen Kindheitserlebnissen dieser. Sven Nickel beschreibt diese fortlaufende Spirale als <\/span><strong>Teufelskreislauf<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">. Der Professor f\u00fcr Didaktik der deutschen Sprache und Literatur erl\u00e4utert:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cDie Erfahrung von Illiteralit\u00e4t &#8211; konkretisiert durch einen niedrigen Stellenwert von Sprache und Schrift im h\u00e4uslichen Alltag &#8211; wurde in den Herkunftsfamilien der Betroffenen an sie weitergegeben. Sie selbst geben diese Erfahrung an ihre Kinder weiter.\u201d<\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\">[4]<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4423 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-6-300x200.jpg\" alt=\"kleiner Junge alleine mit Bilderbuch\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-6-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-6.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das habe zur Folge, dass famili\u00e4re literale Lernchancen von Kindern nicht oder nur begrenzt wahrgenommen werden k\u00f6nnen. Beispielsweise sei die Unf\u00e4higkeit mancher Eltern, Vorlesesituationen f\u00fcr das Kind anregend und belohnend zu gestalten, mit einem negativen Verh\u00e4ltnis zur Buchkultur verbunden, sodass sich <\/span><strong>Bildungsunterschiede auch vererben, selbst wenn sich Eltern M\u00fche geben<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">.[1] <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dem \u00fcblichen Handlungsmuster beim Vorlesen wird im prototypischen Negativfall (wenn \u00fcberhaupt) streng gefolgt, sodass sich f\u00fcr das Kind <\/span><strong>kaum M\u00f6glichkeiten zur Anschlusskommunikation<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> bieten und es mit dem Medium letztendlich allein gelassen wird. So erlebt es nach Ellinger und Koch Texte als unver\u00e4nderlich, kann nur schwer zwischen konzeptioneller M\u00fcndlichkeit und Schriftlichkeit unterscheiden und bleibt in seinem sprachlichen Erfahrungsschatz begrenzt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das Kind erwirbt so weder ein positives Verh\u00e4ltnis zur Schriftkultur, noch eine intrinsische Neugier auf Sprachspiele und Geschichten. Je nachdem, wie viel Wert die Kita dieses Kindes auf eine Hinf\u00fchrung zur Literalit\u00e4t legt, wird das Kind oft mit weit weniger guten literalen Voraussetzungen in den schulischen Alltag entlassen. Der Teufelskreis der Lesesozialisation kann sich dort fortsetzen. <\/span><\/p>\n<h2 id=\"link4\">Wie kann die Lesesozialisation gef\u00f6rdert werden?<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Laut der vorangestellten Studie von Ellinger und Koch aus dem Jahre 2005 sei es nicht etwa die Schulbildung der Eltern, sondern vor allem <\/span><strong>konkrete Lebensgewohnheiten und vorgelebte Verhaltensweisen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, die den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf die Entwicklung der individuellen Lesesozialisation des Kindes haben.[1]\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Aus dieser wichtigen Erkenntnis und im Umkehrschluss zu den prototypischen Negativbeispielen lassen sich Kriterien ableiten, die einem Kind im famili\u00e4ren Umfeld M\u00f6glichkeiten bieten, einen positiven Verlauf der eigenen Literalit\u00e4t zu erleben. Das Stichwort lautet: Familiy Literacy.<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Family Literacy &#8211; Was ist das?<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Familie im Allgemeinen und Eltern im Speziellen fungieren im Leben von Heranwachsenden als erste und wichtigste Sozialisationsinstanzen und Sprachvermittler. Allein diese Tatsache schreibt <\/span><strong>Eltern eine Kernfunktion<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">und unabdingbare Position innerhalb des Schriftspracherwerbs eines Kindes zu. Diese herausragende Bedeutung der Familie und Hauptbezugspersonen eines Kindes f\u00fcr den individuellen Schriftspracherwerb bildet den direkten Ankn\u00fcpfungspunkt f\u00fcr famili\u00e4re Bildungsarbeit und sogenannte<\/span> <span style=\"color: #000000;\"><strong>Family-Literacy-Programme<\/strong> <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">weltweit. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Ausdruck \u201cFamily Literacy\u201d setzt sich aus zwei Worten zusammen, welche jeweils sehr vielseitige Interpretationsm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen:<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4425 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-8-300x200.jpg\" alt=\"Familie liest gemeinsam auf dem Sofa\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-8-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-8.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c<\/span><strong>Family<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">\u201d schlie\u00dft hier nicht nur die Eltern, sondern alle wichtigen Bezugspersonen im Leben eines Kindes mit ein. Dazu geh\u00f6ren auch Gro\u00dfeltern, Tanten und Onkel, betreuende P\u00e4dagogen oder gro\u00dfe Geschwister, welche f\u00fcr die Kinder einen wichtigen und stetigen Stellenwert besitzen und somit Einfluss auf das t\u00e4gliche Leben und den Schriftspracherwerb sowie die Lesesozialisation des Heranwachsenden haben. <\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c<\/span><strong>Literacy<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">\u201d kann ins Deutsche als \u2018Lese- und Schreibkompetenz\u2019 \u00fcbersetzt werden, umfasst aber weit mehr. Zum Literacy-Begriff geh\u00f6ren unter anderem Text- und Sinnverst\u00e4ndnis, Vertrautheit mit B\u00fcchern und Schriftsprache, Leseinteresse, sprachliche Abstraktionsf\u00e4higkeit, schriftliche Ausdrucksf\u00e4higkeit und Medienkompetenz, wie Michaela Ulich beschreibt. Literacy kann laut Ulich als Sammelbegriff f\u00fcr kindliche Erfahrungen <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201crund um die Buch-, Erz\u00e4hl- und Schriftkultur\u201d<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> verstanden werden, wie sie in ihrem Artikel zur sprachlichen Bildung im Elementarbereich verdeutlicht.[5]<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Entwicklung dieser Kompetenzen beginnt in der fr\u00fchen Kindheit und wirkt sich auf alle Bereiche der kindlichen Lesesozialisation aus. Family Literacy kann also zusammenfassend als<\/span> <strong>familienorientierte Bildungsarbeit zur Sprach- und Literalit\u00e4tsf\u00f6rderung<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> verstanden werden oder, wie Nickel umschreibt, als <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cStrukturierungshilfe f\u00fcr kooperative Austauschprozesse\u201d<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">[5] bei welcher verschiedene Generationen miteinander t\u00e4tig werden. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Family Literacy ist kein einheitliches Programm, sondern gliedert sich in verschiedene Bereiche. Das sind unter anderem:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">literale Praktiken innerhalb der Familie <\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Zusammenarbeit von Schulen und Familien<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">\u00f6ffentliche, generations\u00fcbergreifende Interventionsprogramme <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Family Literacy zu Hause (Eltern)<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf diesen kindlichen Prozess haben, wie bereits erw\u00e4hnt, die von den Eltern vorgelebten Gewohnheiten und Verhaltensweisen rund um die Schriftsprachkultur im famili\u00e4ren Alltag. Aus den vorgestellten Studien lassen sich Kriterien f\u00fcr p\u00e4dagogisch wertvolles Handeln innerhalb der Familie ableiten, die den Schriftspracherwerb des Kindes angemessen unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Auch<\/span> <strong>f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte ist dieses Wissen relevant<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, da sich hier Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr die p\u00e4dagogische Praxis finden lassen. \u00a0<\/span><br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_blurb title=&#8220;Was Eltern tun k\u00f6nnen&#8220; image_max_width=&#8220;none&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.87&#8243; background_color=&#8220;#f2f4f4&#8243; custom_margin=&#8220;40px||40px|&#8220; custom_padding=&#8220;50px||50px|&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>M\u00fcndliche Kommunikation im Alltag<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Gedichte<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Reime<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Familiengespr\u00e4che<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Rollenspiele (z.B. Kaufladen)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Fr\u00fcher Zugang zur konzeptionellen Schriftlichkeit (im Medium der M\u00fcndlichkeit)<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Geschichten vorlesen<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Kinderliteratur und Bilderb\u00fccher<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Sprachspiele <\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Kinderlieder<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Literarische Anschlusskommunikation<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\">\u00fcber Gelesenes austauschen (z.B. \u00fcber die Figuren und ihre Entscheidungen)<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Nach- und R\u00fcckfragen stellen bzw. beantworten<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">gelesene Geschichten weiterdenken<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Mediennutzungsverhalten der Eltern (Vorbildfunktion)<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">pers\u00f6nliche Lesegewohnheiten<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Nutzung unterschiedlicher Lesemodi: zur Informationsbeschaffung, zur kommunikativen Teilhabe oder zum pers\u00f6nlichen Vergn\u00fcgen<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Nutzung digitaler Medien<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Gemeinsame Nutzung kultureller Freizeitangebote (au\u00dfer Haus)<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Theater<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Kino<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Konzerte<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Museum<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Lebensfreude und Gelassenheit <\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">konsequente Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Genussf\u00e4higkeit im Bezug auf Urlaub, Freizeit und Entspannung<\/span><\/li>\n<\/ul>\n[\/et_pb_blurb][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]<span style=\"font-weight: 400;\">Garbe betont, dass die Umsetzung jener aufgef\u00fchrten Kriterien und Optionen nicht garantieren kann, dass das Kind sich zu einem interessierten lesenden Individuum entwickelt. Die Lesesozialisation verl\u00e4uft immer individuell, sodass sich innerhalb des Prozesses auch immer wieder unerwartete Leseratten oder desinteressierte Nichtlesende herauskristallisieren k\u00f6nnen.[3]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Lehrkr\u00e4fte k\u00f6nnen dieses Wissen nutzen, um es entweder im Sinne des Bildungs- und Erziehungsauftrages an Eltern weiterzugeben oder um den angef\u00fchrten Punkten auch im Unterricht eine tragendere Rolle zuzuweisen.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Die herausragende Rolle des Vorlesens<\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4429 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-9-300x186.jpg\" alt=\"Familie beim gem\u00fctlichen Vorleseritual\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-9-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-9.jpg 485w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Vorlesesituation zwischen Eltern und Kind als solche wird in mehreren Artikeln und Untersuchungen besonders herausgehoben, da sie einen weiten und p\u00e4dagogisch reichhaltigen Lern- und Erfahrungsraum bietet. Von Bruner als <\/span><strong>Schl\u00fcsselsituation f\u00fcr den Schriftspracherwerb<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">bezeichnet, beinhaltet das Vorleseritual innerhalb der Familie verschiedene f\u00f6rderliche Funktionen. <\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"font-weight: 400;\">Vorlesen<\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\"> ist nicht gleich <\/span><em><span style=\"font-weight: 400;\">Vorlesen<\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\"> und kann, wenn die Situation nicht anregend oder altersgerecht gestaltet ist, auch negative Effekte auf die Lesesozialisation des Kindes haben. Um das Vorleseritual gelingend zu gestalten, muss das ein oder andere Elternteil sicher \u00fcber den Erfahrungsschatten aus der eigenen Kindheit springen und gewisse starre Muster durch neue, flexiblere ersetzen. Doch es lohnt sich in jedem Fall f\u00fcr alle Beteiligten, wenn folgende Dinge Beachtung finden:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong>Regelm\u00e4\u00dfigkeit<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">: Ritual, gesch\u00fctzter Rahmen, regelm\u00e4\u00dfige Wiederholung<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gem\u00fctlichkeit<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">: angenehme, ruhige Atmosph\u00e4re<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong>Kommunikation<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">: Fragen und eigene Gedanken sind erw\u00fcnscht<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong>Schriftlichkeit<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">: elaboriertere Sprache durch Erz\u00e4hlstruktur der Geschichte<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Family-Literacy-Programme (Eltern)<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr Eltern, die Informationen rund um die kindliche Lesesozialisation ben\u00f6tigen, kann es sinnvoll sein, an \u00f6ffentlichen Literacy-Programmen teilzunehmen. Die Programme richten sich in Deutschland gr\u00f6\u00dftenteils an <\/span><strong>Vorschul- und Grundschulkinder<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">und an <\/span><strong>sozio\u00f6konomisch benachteiligte Familien<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> und <\/span><strong>Familien mit Migrationshintergrund<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">. Eine Auswahl an aktuellen Konzepten befinden sich in unserem Beitrag zu <\/span><strong><a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/lerntipps\/sprachfoerderung-in-der-familie-family-literacy\/\"><span style=\"color: #fc7c00;\">\u00f6ffentlichen Family-Literacy-Programmen<\/span><\/a><\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Family Literacy in der Schule (Lehrkr\u00e4fte)<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die nun mehrfach erl\u00e4uterte Ungleichheit der kindlichen Voraussetzungen innerhalb der famili\u00e4ren Lesesozialisation h\u00f6rt nicht mit Eintritt in den Kindergarten oder die Schule auf. Auch in p\u00e4dagogischen Einrichtungen ist das Angebot f\u00fcr Literacy-Erfahrungen sehr unterschiedlich gestaltet. Je nach den Rahmenbedingungen, p\u00e4dagogischem Konzept und\/oder Vorlieben der Fachkr\u00e4fte sammeln Kinder auch in Lehr- und Lerneinrichtungen verschiedene Erfahrungen und bilden dadurch unterschiedliche Voraussetzungen aus.[6] <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4430 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-10-300x186.jpg\" alt=\"Mutter liest mit ihrer Tochter\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-10-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/FL-10.jpg 485w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend in der einen Kita oder Schule Wert auf eine t\u00e4gliche und spielerische Begegnung mit Schriftlichkeit gelegt wird, ist eine andere v\u00f6llig schriftfrei gestaltet mit nur wenigen M\u00f6glichkeiten, sich mit Schriftkultur auseinanderzusetzen. Gerade f\u00fcr <\/span><strong>Kinder mit Migrationshintergrund<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und deren Eltern die Landessprache noch nicht gut beherrschen, sind die aufgef\u00fchrten Punkte aus dem vorherigen Abschnitt nur schwer umzusetzen &#8211; zumindest in deutscher Sprache. Das Vorlesen von Kinderb\u00fcchern in den jeweiligen Muttersprachen der Eltern f\u00f6rdert zwar nicht unmittelbar den Spracherwerb im Deutschen, wirkt sich aber extrem positiv auf die Lesemotivation der Kinder aus und trainiert gleichwohl die Areale im Gehirn, die f\u00fcr die Sprachentwicklung zust\u00e4ndig sind. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Herrscht innerhalb der Familie die Muttersprache vor oder sind nur unzureichende Deutschkenntnisse vorhanden, sehen sich<\/span> <strong>Eltern oft im Zwiespalt<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">zwischen dem Willen, ihrem Kind einen erleichterten Schulstart in Deutschland zu bieten, und der eigenen Unsicherheit, daran selbst (zumindest auf sprachlicher Ebene) unterst\u00fctzend mitwirken zu k\u00f6nnen. Hier bietet sich eine <\/span><strong>Zusammenarbeit von p\u00e4dagogischen Einrichtungen mit den Eltern<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> und\/oder Familienmitgliedern an. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch ohne die Unterst\u00fctzung von \u00f6ffentlichen Tr\u00e4gern und konzeptionellen Institutionen gibt es vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten, Eltern in den schulischen Alltag des Kindes zu integrieren und so kooperative Verbindungen zu schaffen, die dem Kind den schulischen Alltag erleichtern. <\/span><br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_blurb title=&#8220;Was Lehrkr\u00e4fte tun k\u00f6nnen&#8220; image_max_width=&#8220;none&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.87&#8243; background_color=&#8220;#f2f4f4&#8243; custom_margin=&#8220;40px||40px|&#8220; custom_padding=&#8220;50px||50px|&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>regelm\u00e4\u00dfige Elternbesuche <\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Vorlese-Stunden oder Lese-Patenschaften mit Eltern eines Kindes der Lerngruppe arrangieren<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">die Form der Literatur (Bilderb\u00fccher, Geschichten, M\u00e4rchen\u2026) sollte frei w\u00e4hlbar sein und im Austausch mit den verschiedenen vorhandenen Kulturen und Muttersprachen innerhalb der Gruppe geschehen<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">auch m\u00f6glich: Kinder bringen ihre Lieblingsb\u00fccher mit und stellen sie gemeinsam mit Eltern vor<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">funktioniert auch mit musikalisch gestalteten Elternbesuchen, bei welchen Lieder ggf. in verschiedenen Sprachen gesungen werden<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Themennachmittage und Feste rund um Literatur<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">mit Einbezug anderer Kulturen<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">bietet sowohl Eltern als auch Kindern eine Plattform zum Kennenlernen und Austauschen und st\u00e4rken den Gemeinschaftssinn der Gruppe<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">auch m\u00f6glich: Rollenspiele, Handpuppen- oder Schattentheater als gemeinsame, gruppeninterne Eltern-Kind-Aktionen<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Exkursionen und Ausfl\u00fcge zu au\u00dferschulischen Lernorten <\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">gemeinsamer Theater-, Museums- oder Kinobesuch<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Eltern und Gro\u00dfeltern als unterst\u00fctzende Begleitpersonen<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">beteiligen sich ebenfalls an der Organisation der Ausfl\u00fcge<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>gemeinsame Raumgestaltung<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">den Klassenraum in Zusammenarbeit mit Eltern mit selbstgemalten Bildern der Kinder schm\u00fccken<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">einzelne R\u00e4ume und Gegenst\u00e4nde zur Orientierung beschriften und Plakate gemeinsam gestalten<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">einen Briefkasten f\u00fcr jedes Kind an den Tischen anbringen zur spielerischen, schriftbasierten Austauschm\u00f6glichkeit untereinander<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">verschiedene Schriftzeichen (z.B. aus dem arabischen oder griechischen Alphabet) aufh\u00e4ngen, um kulturelle Vielfalt rund um Schrift zu erfahren<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Einrichtung einer Leseecke <\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Eltern und Kinder w\u00e4hlen gemeinsam B\u00fccher und H\u00f6rspiele in den jeweiligen Muttersprachen der Kinder aus<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Lesestoff f\u00fcr unterschiedliche Kompetenzniveaus bereitstellen<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">gem\u00fctliche, einladende Atmosph\u00e4re gestalten<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Computerkurs f\u00fcr Eltern und Kinder<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">gemeinsame Teilnahme von Eltern und Kindern am Kurs<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">sprachliche Anweisungen, Symbole und Ausf\u00fchrungen verstehen und selbst durchf\u00fchren<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Medienkompetenz st\u00e4rken<\/span><\/li>\n<\/ul>\n[\/et_pb_blurb][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]<span style=\"font-weight: 400;\">Die Teilhabe der Eltern am schulischen Alltag der Kinder ist auch f\u00fcr die Kinder selbst etwas sehr besonderes, da sie sich <\/span><strong>auf Augenh\u00f6he begegnen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> und hier Eltern von Kindern lernen k\u00f6nnen. Kinder d\u00fcrfen in Expertenrollen schl\u00fcpfen und ihren Eltern zeigen, wie ihr Alltag aussieht und was sie schon alles gelernt haben. Das kann f\u00fcr einen enormen Motivationsschub der Lernenden sorgen.<\/span><\/p>\n<h2 id=\"link5\">Herausforderungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte und Schulen<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine effektive sprachliche F\u00f6rderung in Zusammenarbeit von Schulen und Familien kann nur gelingen, wenn gewisse <\/span><strong>zeitliche, personelle und materielle Ressourcen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> daf\u00fcr bereitgestellt werden k\u00f6nnen. Eine solch intensive Elternarbeit stellt offensichtlich einen nicht zu untersch\u00e4tzenden Zeitfresser dar. Besonders zu Beginn m\u00fcssen engagierte Lehrkr\u00e4fte Mehrarbeit leisten, Teile ihrer Freizeit opfern und stellenweise koordinative H\u00f6chstleistungen vollbringen, um ein Family-Literacy-Projekt erfolgreich durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4934 alignleft\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/fl-l-300x195.jpg\" alt=\"Eltern und Lehrkr\u00e4fte kooperieren\" width=\"300\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/fl-l-300x195.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/fl-l.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Weiterhin stellt sich die Frage nach der angemessenen Vorbereitung f\u00fcr Erziehungsfachkr\u00e4fte und Lehrpersonen, der einen zus\u00e4tzlichen <\/span><strong>Bedarf an Fortbildungen und Informationsveranstaltungen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> deutlich macht. Die F\u00f6rderung interkultureller Kompetenzen und der Bereich \u201cDeutsch als Zweitsprache\u201d sind mittlerweile im Gro\u00dfteil der Ausbildungs- und Studienangebote f\u00fcr P\u00e4dagogik oder Erziehungswissenschaften inbegriffen, sichern jedoch aufgrund ihres immer noch sehr geringen Anteils der Studieninhalte<\/span> <strong>keine fachliche Kompetenz<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> (besonders im Hinblick auf die elterliche Sprachf\u00f6rderung).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr P\u00e4dagoginnen und P\u00e4dagogen in Einrichtungen mit einer hohen Dichte an Kindern mit Migrationshintergrund bietet es sich an, separate <\/span><strong>Sprachkurse in den jeweiligen Muttersprachen<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">zu besuchen. So wird nicht nur das Sprachwissen geschult, sondern ebenfalls das kulturelle Verst\u00e4ndnis. Allerdings sind hiermit weitere zeitliche und finanzielle Aspekte verbunden, die sich nur schwer in den Alltag einer praktizierenden Lehrkraft integrieren lassen. <\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Wie gelingt Family Literacy?<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr Lehrkr\u00e4fte und Schulen, die Family Literacy in den Schulalltag integrieren m\u00f6chten,<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">erwachsen aus den Chancen auch viele neue Herausforderungen. Family Literacy kann gro\u00dfartige Arbeit leisten und sehr <\/span><strong>wirkungsvoll f\u00fcr Eltern, Kinder und p\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">sein, wenn bestimmte Rahmenbedingungen erf\u00fcllt sind:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">beidseitige Bereitschaft zu einer kontinuierlichen und motivierten Teilnahme<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">pers\u00f6nliches und l\u00e4ngerfristiges Engagement auf allen Seiten<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">zeitliche, materielle und personelle Ressourcen sind ausreichend vorhanden<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Fort- und Weiterbildungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte werden angeboten<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Tatsache, dass vielen Familien der Stellenwert einer gelingenden Lesesozialisation f\u00fcr die Zukunftschancen ihrer Kinder nicht bewusst ist, scheint wohl das gr\u00f6\u00dfte \u00dcbel. Wie so oft ist die Bek\u00e4mpfung dieses \u00dcbels nur durch <\/span><strong>ausreichende Aufkl\u00e4rung<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> m\u00f6glich. Family-Literacy-Konzepte &#8211; ob privat, an Einrichtungen oder in integrativen Programmen &#8211; sollten f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit transparenter werden. So, wie auch Theaterst\u00fccke, Konzerte oder Stadtf\u00fchrungen beworben werden, k\u00f6nnen Themenabende und kostenfreie Informationsveranstaltungen f\u00fcr Family Literacy angeboten werden. An den W\u00e4nden von Kitas, Schulen, Volkshochschulen oder an \u00f6ffentlichen Litfa\u00dfs\u00e4ulens k\u00f6nnen Plakate aufgeh\u00e4ngt werden. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Erst wenn eine breite Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Relevanz der kindlichen Lesesozialisation angestrebt wird und der Stellenwert des Elternhauses f\u00fcr eine positive Sprachentwicklung in das \u00f6ffentliche Bewusstsein gelangt, bietet sich eine reale M\u00f6glichkeit, Chancengleichheit zu erm\u00f6glichen.<\/span><br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<h3>Quellen:<\/h3>\n[1] Ellinger, Stephan und Koch, Katja<span style=\"font-weight: 400;\">: Soziale Bedingungen des elementaren Schriftspracherwerbs. In: Sasse, Ada und Valtin, Renate (Hrsg.): Schriftspracherwerb und soziale Ungleichheit. Zwischen kompensatorischer Erziehung und Family Literacy. Berlin 2006, S. 126-134<\/span><\/p>\n[2] Sasse, Ada: Aufwachsen mit Schrift. Zug\u00e4nge zur Schriftkultur in den Bildungsprogrammen der Bundesl\u00e4nder f\u00fcr den Elementarbereich. In: Hoffmann, Bernhard und Sasse, Ada (Hrsg.): \u00dcberg\u00e4nge. Kinder und Schrift zwischen Kindergarten und Schule. Frankfurt am Main 2005, S. 192-222.<\/p>\n[3] Garbe, Christine: Lesesozialisation. In: Garbe, Christine; Holle, Karl und Jesch, Tatjana: Texte lesen. Textverstehen, Lesedidaktik, Lesesozialisation. Zweite, durchgesehene Auflage. Paderborn 2010, S. 169-243.<\/p>\n[4] Nickel, Sven: Family Literacy &#8211; Familienorientierte Zug\u00e4nge zur Schrift. In: Panagiotopoulou, Argyro und Carle, Ursula (Hrsg.): Sprachentwicklung und Schriftspracherwerb. Beobachtungs- und F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten in Familie, Kindergarten und Grundschule. Baltmannsweiler 2004, S. 1-14.<\/p>\n[5] Ulich, Michaela: Literacy &#8211; sprachliche Bildung im Elementarbereich. In: Kindergarten heute. Heft 3. Freiburg 2003, S. 6-18.<\/p>\n[6] Elfert, Maren und Rabkin, Gabriele<span style=\"font-weight: 400;\">: \u201cFamily Literacy\u201d &#8211; ein Projekt zur F\u00f6rderung von familienorientierter Schriftkultur. In: Sasse, Ada und Valtin, Renate (Hrsg.): Schriftspracherwerb und soziale Ungleichheit. Zwischen kompensatorischer Erziehung und Family Literacy. Berlin 2006, S. 212-217.<\/span><br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_testimonial portrait_url=&#8220;https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Carla-Edited.jpg&#8220; portrait_width=&#8220;110px&#8220; portrait_height=&#8220;110px&#8220; use_icon_font_size=&#8220;on&#8220; icon_font_size=&#8220;39px&#8220; admin_label=&#8220;Autorin Carla&#8220; _builder_version=&#8220;4.4.7&#8243; body_text_align=&#8220;left&#8220; custom_margin=&#8220;40px||40px||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;55px|55px|55px|55px|false|false&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; border_radii_portrait=&#8220;on|86px|86px|86px|86px&#8220; portrait_border_radius=&#8220;86px&#8220; global_module=&#8220;8039&#8243;]\n<p><strong><span style=\"color: #fc7c00;\">Autorin: Carla<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Als Lehramtsanw\u00e4rterin arbeite ich an einer Berliner Grundschule und verfasse seit 2018 regelm\u00e4\u00dfig Artikel f\u00fcr das Magazin f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte sowie das\u00a0<a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/\"><span style=\"color: #fc7c00;\">phase6 Magazin<\/span><\/a>. Dort widme ich mich mit besonderer Vorliebe spannenden Themen der p\u00e4dagogischen Psychologie in Theorie und Praxis. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">In meinen aktuellen Erfahrungsberichten zum Referendariat erz\u00e4hle ich in von den H\u00f6hen und Tiefen des schulischen Alltags als angehende Lehrkraft und teile hilfreiche Ratschl\u00e4ge und Tipps von erfahrenen Fachkr\u00e4ften und Seminarleitenden.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n[\/et_pb_testimonial][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine fr\u00fche F\u00f6rderung der Lesesozialisation ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr einen erfolgreichen Schriftspracherwerb von Lernenden. Wie Family Literacy zu mehr Chancengleichheit beitragen kann und was Sie konkret f\u00fcr Ihre Lerngruppe tun k\u00f6nnen, erfahren Sie hier!<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":6523,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_yoast_wpseo_focuskw":"Family Literacy","_yoast_wpseo_title":"","_yoast_wpseo_metadesc":"Family Literacy ist sowohl f\u00fcr Eltern als auch f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte relevant. \u2713 Elternarbeit \u2713 Forschungsstand \u2713 praktische Umsetzung","_yoast_wpseo_canonical":"","_yoast_wpseo_opengraph-title":"","_yoast_wpseo_opengraph-description":"","_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[69],"tags":[],"class_list":["post-4414","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-methodik-und-didaktik","et-has-post-format-content","et_post_format-et-post-format-standard"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Sprachentwicklung - Family Literacy im Unterricht - phase6 Magazin<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Family Literacy ist sowohl f\u00fcr Eltern als auch f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte relevant. \u2713 Elternarbeit \u2713 Forschungsstand \u2713 praktische Umsetzung\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Sprachentwicklung - Family Literacy im Unterricht - phase6 Magazin\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Family Literacy ist sowohl f\u00fcr Eltern als auch f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte relevant. \u2713 Elternarbeit \u2713 Forschungsstand \u2713 praktische Umsetzung\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"phase6 Magazin\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/phase6.de\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2019-06-13T09:48:30+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2020-08-30T12:10:45+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/family_literacy.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1080\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"675\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Rebecca\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Rebecca\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"22\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/\"},\"author\":{\"name\":\"Rebecca\",\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#\/schema\/person\/c79e16a5e9f43034e7a9f1876f3e96d4\"},\"headline\":\"Sprachentwicklung &#8211; Family Literacy im Unterricht\",\"datePublished\":\"2019-06-13T09:48:30+00:00\",\"dateModified\":\"2020-08-30T12:10:45+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/\"},\"wordCount\":4319,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/family_literacy.jpg\",\"articleSection\":[\"Methodik &amp; Didaktik\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/\",\"url\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/\",\"name\":\"Sprachentwicklung - Family Literacy im Unterricht - phase6 Magazin\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/family_literacy.jpg\",\"datePublished\":\"2019-06-13T09:48:30+00:00\",\"dateModified\":\"2020-08-30T12:10:45+00:00\",\"description\":\"Family Literacy ist sowohl f\u00fcr Eltern als auch f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte relevant. \u2713 Elternarbeit \u2713 Forschungsstand \u2713 praktische Umsetzung\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/family_literacy.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/family_literacy.jpg\",\"width\":1080,\"height\":675,\"caption\":\"Family Literacy\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Sprachentwicklung &#8211; Family Literacy im Unterricht\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/\",\"name\":\"phase6 Magazin\",\"description\":\"Das Magazin f\u00fcr Sprache, Lernen &amp; Lehren\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#organization\",\"name\":\"phase-6 GmbH\",\"url\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/phase6_logo2017.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/phase6_logo2017.png\",\"width\":709,\"height\":200,\"caption\":\"phase-6 GmbH\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/phase6.de\/\",\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Phase6\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#\/schema\/person\/c79e16a5e9f43034e7a9f1876f3e96d4\",\"name\":\"Rebecca\",\"url\":\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/author\/rebecca\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Sprachentwicklung - Family Literacy im Unterricht - phase6 Magazin","description":"Family Literacy ist sowohl f\u00fcr Eltern als auch f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte relevant. \u2713 Elternarbeit \u2713 Forschungsstand \u2713 praktische Umsetzung","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Sprachentwicklung - Family Literacy im Unterricht - phase6 Magazin","og_description":"Family Literacy ist sowohl f\u00fcr Eltern als auch f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte relevant. \u2713 Elternarbeit \u2713 Forschungsstand \u2713 praktische Umsetzung","og_url":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/","og_site_name":"phase6 Magazin","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/phase6.de\/","article_published_time":"2019-06-13T09:48:30+00:00","article_modified_time":"2020-08-30T12:10:45+00:00","og_image":[{"width":1080,"height":675,"url":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/family_literacy.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Rebecca","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Rebecca","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"22\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/"},"author":{"name":"Rebecca","@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#\/schema\/person\/c79e16a5e9f43034e7a9f1876f3e96d4"},"headline":"Sprachentwicklung &#8211; Family Literacy im Unterricht","datePublished":"2019-06-13T09:48:30+00:00","dateModified":"2020-08-30T12:10:45+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/"},"wordCount":4319,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/family_literacy.jpg","articleSection":["Methodik &amp; Didaktik"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/","url":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/","name":"Sprachentwicklung - Family Literacy im Unterricht - phase6 Magazin","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/family_literacy.jpg","datePublished":"2019-06-13T09:48:30+00:00","dateModified":"2020-08-30T12:10:45+00:00","description":"Family Literacy ist sowohl f\u00fcr Eltern als auch f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte relevant. \u2713 Elternarbeit \u2713 Forschungsstand \u2713 praktische Umsetzung","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/family_literacy.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/family_literacy.jpg","width":1080,"height":675,"caption":"Family Literacy"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-und-didaktik\/sprachfoerderung-family-literacy-im-unterricht\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Sprachentwicklung &#8211; Family Literacy im Unterricht"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#website","url":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/","name":"phase6 Magazin","description":"Das Magazin f\u00fcr Sprache, Lernen &amp; Lehren","publisher":{"@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#organization","name":"phase-6 GmbH","url":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/phase6_logo2017.png","contentUrl":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/phase6_logo2017.png","width":709,"height":200,"caption":"phase-6 GmbH"},"image":{"@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/phase6.de\/","https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Phase6"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/#\/schema\/person\/c79e16a5e9f43034e7a9f1876f3e96d4","name":"Rebecca","url":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/author\/rebecca\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4414"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4414\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6523"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}