{"id":5656,"date":"2019-10-15T09:42:13","date_gmt":"2019-10-15T09:42:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/?p=5656"},"modified":"2021-12-29T09:22:17","modified_gmt":"2021-12-29T09:22:17","slug":"selbstkonzept-foerdern-kinder-nachhaltig-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/methodik-didaktik\/selbstkonzept-foerdern-kinder-nachhaltig-staerken\/","title":{"rendered":"Selbstkonzept f\u00f6rdern &#8211; Kinder nachhaltig st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.22&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]<span style=\"font-weight: 400;\">Ein gesundes Selbstbild zu entwickeln, ist leichter gesagt als getan. Dass ein positives Selbstkonzept etwas erstrebenswertes ist, klingt zun\u00e4chst logisch. Doch was ist das Selbstkonzept genau und wie viel Einfluss hat es tats\u00e4chlich auf die Psyche und auf die Leistungsf\u00e4higkeit von Kindern und Jugendlichen? Und was k\u00f6nnen Lehrkr\u00e4fte aktiv tun, um das Selbstkonzept von Kindern nachhaltig zu st\u00e4rken? Das und noch mehr erfahren Sie in diesem Beitrag!<\/span><br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_blurb title=&#8220;Inhalt:&#8220; use_icon=&#8220;on&#8220; font_icon=&#8220;%%67%%&#8220; icon_placement=&#8220;left&#8220; disabled_on=&#8220;off|off|off&#8220; admin_label=&#8220;Inhaltsverzeichnis&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.10&#8243; header_text_color=&#8220;#757575&#8243; header_line_height=&#8220;1.2em&#8220; body_line_height=&#8220;1.2em&#8220; background_color=&#8220;rgba(214,214,214,0.25)&#8220; max_width=&#8220;70%&#8220; max_width_tablet=&#8220;100%&#8220; max_width_phone=&#8220;100%&#8220; max_width_last_edited=&#8220;on|tablet&#8220; custom_margin=&#8220;40px|10px|40px|10px|false|false&#8220; custom_padding=&#8220;40px|10px|40px|10px|false|false&#8220; animation_style=&#8220;fold&#8220; animation=&#8220;off&#8220; custom_css_blurb_title=&#8220;padding-bottom: 20px&#8220; border_radii=&#8220;on|2px|2px|2px|2px&#8220; border_width_all=&#8220;1px&#8220; border_color_all=&#8220;#e0e0e0&#8243; border_style_all=&#8220;solid&#8220; use_border_color=&#8220;on&#8220; border_color=&#8220;#f2f4f4&#8243; border_width=&#8220;3px&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; global_module=&#8220;6361&#8243; saved_tabs=&#8220;all&#8220;]\n<p><a href=\"#anekdote\">Ich kann das nicht!<\/a><br \/><a href=\"#definition\">Was ist das Selbstkonzept?<\/a><br \/><a href=\"#aufbau\">Wie ist das Selbstkonzept aufgebaut?<\/a><br \/><a href=\"#zusammenhang\">Der Zusammenhang von Selbstkonzept und Leistung<\/a><br \/><a href=\"#f\u00f6rdern\">Wie kann das Selbstkonzept gef\u00f6rdert werden?<\/a><br \/><a href=\"#stark\">Starke Kinder und starke Lehrkr\u00e4fte<\/a><\/p>\n[\/et_pb_blurb][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<h2 id=\"anekdote\"><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cIch kann das nicht!\u201d<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine Szene aus dem <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/lehrkraefte-magazin\/bildungssytem\/praxissemester-erfahrungen-checkliste-tipps\/\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Praxissemester<\/span><\/a> an einer Berliner Grundschule. Es ist ein Dienstag im Oktober, zweite Stunde, Sachunterricht in einer vierten Klasse. Ich sitze neben einem Sch\u00fcler, der im Bereich Lesen und Schreiben sehr leistungsschwach ist und F\u00f6rderunterricht in Anspruch nimmt. Der Verdacht auf eine ausgepr\u00e4gte Lese-Rechtschreib-Schw\u00e4che (LRS) besteht, ist aber noch nicht offiziell best\u00e4tigt. Gemeinsam versuche ich mit ihm, ein Arbeitsblatt zum Thema \u2018Laubzersetzung\u2019 zu bearbeiten.<\/span><br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Schaubild-SK-Gespr\u00e4ch-Edited.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align_tablet=&#8220;center&#8220; align_phone=&#8220;&#8220; align_last_edited=&#8220;on|desktop&#8220; _builder_version=&#8220;3.23&#8243; animation_style=&#8220;slide&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_duration=&#8220;500ms&#8220; animation_intensity_slide=&#8220;10%&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; sticky=&#8220;off&#8220; always_center_on_mobile=&#8220;on&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]<span style=\"font-weight: 400;\">Er fegte das Arbeitsblatt vom Tisch und legte seinen Kopf auf die Tischplatte. Zwei Gedanken dr\u00e4ngten sich mir auf: Zum einen empfand ich es als erschreckend, wie der Sch\u00fcler gelernt hat, seine Lernschw\u00e4che aufzufassen und sie f\u00e4cher\u00fcbergreifend und je nach Intention einzusetzen. Zum anderen musste ich sofort an ein paar Schlagworte aus der p\u00e4dagogischen Psychologie denken: <\/span><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cniedriges akademisches Selbstkonzept\u201d, \u201cfixed Mindset\u201d, \u201cerlernte Hilflosigkeit\u201d, \u201cself-fulfilling prophecy\u201d<\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\"> und so weiter.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Unterhaltung mit dem Sch\u00fcler stimmte mich nachdenklich und machte mich in den darauffolgenden Wochen sensibel f\u00fcr \u00e4hnliche \u00c4u\u00dferungen im Klassenzimmer. Beinahe jeden Tag h\u00f6rte ich S\u00e4tze wie <\/span><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cIch kann das nicht\u201d, \u201cIch schaffe das nicht\u201d, \u201cIch werde das eh nie lernen\u201d <\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\">und<\/span><em><span style=\"font-weight: 400;\"> \u201cIch bin zu dumm daf\u00fcr\u201d<\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\">. Von den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mal laut protestierend und mal fl\u00fcsternd zu sich selbst ge\u00e4u\u00dfert. Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass nicht jede derartige Aussage zwangsl\u00e4ufig aus einem niedrigen Selbstkonzept resultieren muss, war es doch auff\u00e4llig, aus wie vielen Kinderm\u00fcndern der Klasse jene S\u00e4tze sprudelten.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Das Selbstkonzept in Kinderk\u00f6pfen<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Kinder sind emotional ebenso unterschiedlich wie Erwachsene. Einige haben schon im Kindergarten, viele bereits im Grundschulalter, mit <\/span><strong>Selbstzweifeln, Versagens\u00e4ngsten und psychischem Druck<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> zu k\u00e4mpfen. Das betrifft nicht etwa nur die ganz sch\u00fcchternen Kinder, sondern auch die nach au\u00dfen stark wirkenden.\u00a0<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">Heranwachsende, die eine solch negative Art zu Denken entwickelt haben, sind eher geneigt, in eine <\/span><strong>negative Entwicklungsspirale<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> zu geraten, wie die Autorin Ina Langenkamp beschreibt. Diese Abw\u00e4rtsspirale sorge daf\u00fcr, dass das Selbstwirksamkeitsgef\u00fchl der Lernenden (das hei\u00dft, ihre \u00dcberzeugung, etwas durch ihr Handeln bewirken zu k\u00f6nnen) schwindet,\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c[&#8230;] was wiederum zu einer geringen Frustrationstoleranz f\u00fchrt und oft mit einer begrenzten Motivation, sich an schwierig erscheinenden Aufgaben zu versuchen, einhergeht. Das f\u00fchrt wiederum zu einer hohen Unzufriedenheit des Kindes\u201d[1]<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Doch wie k\u00f6nnen Lehrkr\u00e4fte Kindern den Wert von Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen f\u00fcr ihren eigenen Lebensweg vermitteln? Wie k\u00f6nnen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zu starken Pers\u00f6nlichkeiten ausgebildet werden und wie k\u00f6nnen Lehrende sie auf ihrem Weg dorthin emotional unterst\u00fctzen? Kurz gesagt: <\/span><strong>Wie st\u00e4rke ich als Lehrkraft das Selbstkonzept von Kindern?<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> Um diese Frage angemessen zu beantworten, ist ein Blick in die theoretischen Grundlagen zum Selbstkonzept sinnvoll.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #5e5d5d;\"><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u21d2 Wenn Sie noch mehr spannende Beitr\u00e4ge rund um den Schulalltag lesen und praktische Tipps und Ideen f\u00fcr Ihre Unterrichtsgestaltung erhalten m\u00f6chten, besuchen Sie das phase6 <\/span><a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/category\/lehrkraefte-magazin\/\"><span style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Magazin f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte<\/span><\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">!\u00a0<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<h2 id=\"definition\"><span style=\"font-weight: 400;\">Was ist das Selbstkonzept?<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zun\u00e4chst einmal scheint es notwendig, eine Begriffs<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">abgrenzung<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> vorzunehmen, bevor wir uns der Begriffs<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">eingrenzung <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">annehmen. Im deutschen Wortschatz verbergen sich viele Worte, die den Wortstamm \u201cSelbst-\u201d gemeinsam haben.<\/span><br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Schaubild-Selbstkonzept-Edited.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align_tablet=&#8220;center&#8220; align_phone=&#8220;&#8220; align_last_edited=&#8220;on|desktop&#8220; _builder_version=&#8220;3.23&#8243; animation_style=&#8220;slide&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_duration=&#8220;500ms&#8220; animation_intensity_slide=&#8220;10%&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; sticky=&#8220;off&#8220; always_center_on_mobile=&#8220;on&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]<span style=\"font-weight: 400;\">Die Erziehungswissenschaftlerin Sabine Martschinke konstatiert in ihrem Aufsatz, dass das <\/span><strong>Selbstkonzept<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> eng mit dem Selbstwertgef\u00fchl und den pers\u00f6nlichen Kontroll\u00fcberzeugungen (Selbstwirksamkeitserwartungen) von Individuen verbunden ist. Der <\/span><strong>Selbstwert<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, der als \u201cemotionale F\u00e4rbung\u201d des Selbstkonzepts beschrieben wird, und die <\/span><strong>Selbstwirksamkeitserwartungen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, also die Erwartung, etwas durch das eigene Handeln bewirken zu k\u00f6nnen, stehen in einer Wechselwirkung zueinander.[2]\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Da die drei Komponenten nicht trennscharf voneinander abgrenzbar sind und sich alle gegenseitig bedingen, soll diesem Beitrag eine Definition zugrunde liegen, die das Selbstwertgef\u00fchl und die Selbstwirksamkeitserwartungen von Individuen in den Aufbau des Selbstkonzepts mit einbezieht. Nach der Definition von Shavelson et al. (1976) ist das Selbstkonzept <\/span><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cdie Auffassung einer Person \u00fcber sich selbst, wobei es \u00fcber eine beschreibende und eine beurteilende Seite verf\u00fcgt\u201d<\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\">.[1]\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zu der <\/span><em><span style=\"font-weight: 400;\">beschreibenden<\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\"> Komponente z\u00e4hlen laut den Schreibenden die <\/span><strong>Emotionen und Stimmungen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> einer Person, wozu auch das Selbstwertgef\u00fchl z\u00e4hlt. Die <\/span><em><span style=\"font-weight: 400;\">beurteilende<\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\"> Komponente fokussiert dagegen <\/span><strong>Auffassungen \u00fcber die eigene Leistungsf\u00e4higkeit<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">einer Person, wozu die Selbstwirksamkeitserwartung gerechnet werden kann. Beide Komponenten k\u00f6nnen Einfluss auf die einzelnen Bestandteile des Selbstkonzepts nehmen.<\/span><\/p>\n<h2 id=\"aufbau\"><span style=\"font-weight: 400;\">Wie ist das Selbstkonzept aufgebaut?\u00a0<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der strukturelle Aufbau des Selbstkonzepts folgt einer hierarchischen Gliederung unterschiedlicher Teilaspekte, darin sind sich die meisten Forscher einig. Es kursieren jedoch viele unterschiedliche Theorien, Skizzen und Modelle zum \u2018Bauplan\u2019 des Selbstkonzepts, die vielf\u00e4ltige Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze bieten. Das Strukturmodell nach Shavelson et al. ist innerhalb des Forschungsbereichs der p\u00e4dagogischen Psychologie eines der meist genutzten Modelle, um den <\/span><strong>Zusammenhang zwischen schulischen Lernprozessen und allgemeinen Vorstellungen zum Selbstkonzept<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> zu verdeutlichen.<\/span><br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Schaubild-Aufbau-des-Selbstkonzepts.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align_tablet=&#8220;center&#8220; align_phone=&#8220;&#8220; align_last_edited=&#8220;on|desktop&#8220; _builder_version=&#8220;3.23&#8243; animation_style=&#8220;slide&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_duration=&#8220;500ms&#8220; animation_intensity_slide=&#8220;10%&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; sticky=&#8220;off&#8220; always_center_on_mobile=&#8220;on&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]<span style=\"font-weight: 400;\">Shavelson et al. untergliedern das Selbstkonzept in das <\/span><strong>\u201cakademische Selbstkonzept\u201d<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, welches sich wiederum in die einzelnen Schulf\u00e4cher bzw. Disziplinen aufteilt, und das <\/span><strong>\u201cnicht-akademische Selbstkonzept\u201d<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, das emotionale, soziale und physische Aspekte der Selbst- und Fremdwahrnehmung beinhaltet.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Autorinnen und Autoren gehen davon aus, dass bereits das Selbstkonzept von Kindern im Grundschulalter \u00fcber \u201cbereichs- oder dom\u00e4nenspezifische Selbstwahrnehmungen\u201d aufgebaut ist, also so oder so \u00e4hnlich wie in der Grafik. Angelehnt an das Strukturmodell werden sieben Merkmale beschrieben, die das Selbstkonzept spezifizieren. Folglich ist das Selbstkonzept:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><strong>organisiert:<\/strong><b>\u00a0<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Vielf\u00e4ltige Erfahrungen des Individuums werden zum Zwecke der Komplexit\u00e4tsreduzierung in Kategorien und Unterkategorien eingeteilt und organisiert.\u00a0<img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5783 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Selbstbild-Mann-ohne-Gesicht-im-Spiegel-300x186.jpg\" alt=\"Selbstbild - Mann ohne Gesicht im Spiegel\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Selbstbild-Mann-ohne-Gesicht-im-Spiegel-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Selbstbild-Mann-ohne-Gesicht-im-Spiegel.jpg 485w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/span><\/li>\n<li><strong>facettenreich<\/strong><b>:\u00a0<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Jedes Individuum bildet mehrere und somit unterschiedliche Kategorien zu jeder gemachten Erfahrung aus.<\/span><\/li>\n<li><strong>hierarchisch:<\/strong><b>\u00a0<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Das allgemeine Selbstkonzept wird unterteilt in das akademische und das nicht-akademische Selbstkonzept, welche wiederum mehrfach untergliedert sind.<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\"> Situationsspezifische Erfahrungswerte werden in den untersten Teilkomponenten des Modells symbolisiert.\u00a0<\/span><\/li>\n<li><strong>best\u00e4ndig:<\/strong><b>\u00a0<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Trotz seines dynamischen Charakters gilt das Selbstkonzept als relativ stabil, da es vieler situationsspezifischer Erfahrungen bedarf, die im Gegensatz zum allgemein konstruierten Selbstkonzept stehen, um es zu ver\u00e4ndern.\u00a0<\/span><\/li>\n<li><strong>entwicklungsorientiert:<\/strong><b>\u00a0<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Ver\u00e4nderungsprozesse gehen nach dem eben genannten Aspekt der Best\u00e4ndigkeit zwar nur langsam vonstatten und beanspruchen daf\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum, aber sie geschehen. Das Selbstkonzept entwickelt sich mit sich ver\u00e4ndernden Situationen.<\/span><\/li>\n<li><strong>bewertend:<\/strong><b>\u00a0<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Das Selbstkonzept eines Individuums konstruiert sich auch immer durch Bewertungen seiner selbst und der Beurteilung und Attribution der Erfahrungen, die es im Laufe seines Lebens sammelt.\u00a0 <\/span><\/li>\n<li><strong>differenzierbar:<\/strong><b>\u00a0<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Die Auspr\u00e4gungen des Selbstkonzepts sind je nach Unterkategorie differenzierbar. So weisen laut Langenkamp Individuen mit einem positiven Selbstkonzept im akademischen Bereich ein eher negatives Selbstkonzept im emotionalen und physischen Bereich auf.[1]\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das Selbstkonzept kann zus\u00e4tzlich als dynamisch, formbar und somit ver\u00e4nderbar definiert werden, da es sich durch individuelle Erfahrungen weiterentwickeln und gegebenenfalls sogar umkehren kann. Dieser Ansatz liefert wertvolle Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr die p\u00e4dagogische Arbeit mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, da er suggeriert, <\/span><strong>dass entwicklungsf\u00f6rdernde Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung des Selbstkonzepts aktive Erfolge erzielen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Das akademische Selbstkonzept\u00a0<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2589 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/shutterstock_495591115-300x200.jpg\" alt=\"Junges M\u00e4dchen schaut, gekleidet in einem wei\u00dfen Kittel, in eine Mikroskop.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/shutterstock_495591115-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/shutterstock_495591115-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/shutterstock_495591115.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>F\u00fcr die p\u00e4dagogische Praxis erscheint zun\u00e4chst das akademische Selbstkonzept &#8211; auch <\/span><strong>F\u00e4higkeitsselbstkonzept<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> genannt &#8211; von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern relevant. Laut Hellmich ist darunter <\/span><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cdie Gesamtheit der kognitiven Repr\u00e4sentationen eigener F\u00e4higkeiten\u201d <\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\">zu verstehen, welche <\/span><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cVorstellungen \u00fcber H\u00f6he, Struktur und Stabilit\u00e4t der eigenen F\u00e4higkeiten\u201d<\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\"> einschlie\u00dft.[1]\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Orientiert am Modell von Shavelson et al., unterteilt sich das akademische Selbstkonzept in die unterschiedlichen Schulf\u00e4cher bzw. Lernbereiche der Heranwachsenden. So k\u00f6nnen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler beispielsweise ein positives akademisches Selbstkonzept in mathematischen oder naturwissenschaftlichen F\u00e4chern aufweisen, w\u00e4hrend ihr akademisches Selbstkonzept im Fach Deutsch oder musischen F\u00e4chern eher negativ ausgepr\u00e4gt sein kann.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Beeinflusst und \u201cgeformt\u201d wird das F\u00e4higkeitsselbstkonzept sowohl durch die eigenen Leistungen als auch durch Vergleiche mit den Leistungen der sozialen Bezugsgruppe. <\/span><strong>R\u00fcckmeldungen und Mitteilungen zu den eigenen F\u00e4higkeiten von bedeutsamen Bezugspersonen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> haben ebenfalls Einfluss auf das akademische Selbstkonzept von Individuen. Im schulischen Kontext spielt folglich die Feedbackkultur der Lehrkraft eine gro\u00dfe Rolle, worauf sp\u00e4ter n\u00e4her eingegangen wird.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Das nicht-akademische Selbstkonzept\u00a0<\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5791 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/M\u00e4dchen-schaut-sich-im-Spiegel-an-Edited-233x300.jpg\" alt=\"_M\u00e4dchen schaut sich im Spiegel an\" width=\"233\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/M\u00e4dchen-schaut-sich-im-Spiegel-an-Edited-233x300.jpg 233w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/M\u00e4dchen-schaut-sich-im-Spiegel-an-Edited-400x516.jpg 400w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/M\u00e4dchen-schaut-sich-im-Spiegel-an-Edited.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 233px) 100vw, 233px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Da kontinuierliche Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Bereichen des Selbstkonzepts bestehen und somit das nicht-akademische Selbstkonzept auch auf das akademische Selbstkonzept wirken kann, liefert das Fachwissen \u00fcber diese Bereiche eine wichtige Grundlage f\u00fcr p\u00e4dagogisch wertvolles Handeln im Schulalltag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Laut Shavelson et al. gliedert sich das nicht akademische Selbstkonzept in drei weitere Bereiche: <\/span><strong>das soziale, das emotionale und das physische Selbstkonzept<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">. Im sozialen Selbstkonzept ist der Einfluss der Peers, Freunde und bedeutsamen anderen Personen auf das generelle Selbstkonzept des Individuums inkludiert, w\u00e4hrend f\u00fcr das emotionale Selbstkonzept besonders pers\u00f6nliche Gem\u00fctszust\u00e4nde, Stimmungen und Gef\u00fchle entscheidend sind. Das physische Selbstkonzept entwickelt ein Individuum laut dem Strukturmodell aus Erfahrungen mit eigenen k\u00f6rperlichen F\u00e4higkeiten sowie der eigenen k\u00f6rperlichen Erscheinung.<\/span><\/p>\n<p><strong>Alle Bereiche des Selbstkonzepts speisen sich aus der Selbst- und Fremdwahrnehmung eines Individuums.\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Selbst- und Fremdwahrnehmung<\/h3>\n<p>Nicht nur die eigene Perspektive, sondern auch die der anderen spielt bei der Entwicklung eines gesunden Selbstkonzepts eine prominente Rolle. Beide Komponenten werden in der sogenannten <strong>Selbstdiskrepanztheorie<\/strong> des kanadischen Psychologieprofessors Tory Higgins aufgegriffen und erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>Dabei umfasst die <strong>Selbstwahrnehmung<\/strong> Aspekte der eigenen Sicht auf sich selbst, <em>\u201c[&#8230;] d. h. wie jemand denkt, tats\u00e4chlich zu sein, wie man sich w\u00fcnschen w\u00fcrde, zu sein und wie man glaubt, sein zu sollen\u201d<\/em><em>.<\/em> Aus der Perspektive der <strong>Fremdwahrnehmung<\/strong> sind Fragen wie <em>\u201cWas glauben andere, wie ich bin?\u201d<\/em> oder <em>\u201cWas w\u00fcnschen sich andere, wie ich bin oder sein sollte?\u201d <\/em>zentral. Es sind immer beide Komponenten an der Entwicklung des generellen Selbstkonzepts beteiligt. Sowohl das akademische als auch das nicht akademische Selbstkonzept werden durch innere und \u00e4u\u00dfere Wahrnehmung generiert.<\/p>\n<table border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><strong>Selbstwahrnehmung<\/strong><\/td>\n<td><strong>Fremdwahrnehmung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Akademisches Selbstkonzept<\/strong><\/td>\n<td><em>\u201cIch bin gut in Mathe.\u201d<\/em><\/td>\n<td><em>\u201cMeine Lehrerin findet,\u00a0ich sei gut in Mathe.\u201d<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nicht akademisches Selbstkonzept<\/strong><\/td>\n<td><em>\u201cIch bin sehr loyal und sportlich.\u201d<\/em><\/td>\n<td><em>\u201cMeine Freunde finden,\u00a0ich sei sehr loyal und sportlich.\u201d<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Higgins betont, dass zwischen diesen beiden Sichtweisen Diskrepanzen entstehen k\u00f6nnen, wenn sich die Selbstwahrnehmung nicht mehr mit der Fremdwahrnehmung des Individuums deckt <i>(\u201c<\/i><em>Ich finde, ich bin gut in Mathe, aber meine Lehrerin findet, ich sei nicht gut in Mathe.\u201d<\/em><i>)<\/i>. Dies kann bei Lernenden zu empfundenem Leistungsdruck sowie der daraus folgenden Gefahr einer <b>\u201c<\/b>self fullfilling prophecy\u201d f\u00fchren.<\/p>\n<p>Damit ist der <strong>psychologische Effekt der \u201cStereotypenbedrohung\u201d <\/strong>gemeint, der besonders leistungsschwache Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in Leistungs- oder Pr\u00fcfungssituationen einholen kann. Wenn Lernende &#8211; speziell jene, deren Leistungsniveau bereits stigmatisiert ist &#8211; unter gef\u00fchltem Leistungsdruck stehen, k\u00f6nnen sie ihre kognitiven F\u00e4higkeiten nicht voll und ganz aussch\u00f6pfen, da ihr Arbeitsged\u00e4chtnis aufgrund negativer Leistungsemotionen \u00fcberlastet ist. Somit erbringen sie schlechtere Leistungen, als es ihnen im entspannten Zustand m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, und erf\u00fcllen folglich das Stigma, welches ihnen auferlegt wurde. Eine sich selbst erf\u00fcllende Prophezeiung.<\/p>\n<p>Bereits hier wird deutlich, wie bedeutsam das Wissen um das Selbstkonzept f\u00fcr die p\u00e4dagogische Praxis ist. Doch wie genau h\u00e4ngt das Selbstkonzept mit den (schulischen) Leistungen eines Individuums zusammen?<\/p>\n<h2 id=\"zusammenhang\">Der Zusammenhang von Selbstkonzept und Leistung<\/h2>\n<p><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5784 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Sch\u00fclerin-mit-niedrigem-Selbstkonzept-300x186.jpg\" alt=\"Sch\u00fclerin mit niedrigem akademischen Selbstkonzept\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Sch\u00fclerin-mit-niedrigem-Selbstkonzept-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Sch\u00fclerin-mit-niedrigem-Selbstkonzept.jpg 485w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Der Einfluss der vielf\u00e4ltigen Komponenten des Selbstkonzepts auf F\u00e4higkeiten und Leistungen von Individuen stellt den wichtigsten Ankn\u00fcpfungspunkt f\u00fcr p\u00e4dagogisch-didaktische Planungen dar,<\/p>\n<p><em>\u201c[&#8230;] denn ein Individuum wird an jeder Station seines Lebens gr\u00f6\u00dfere Erfolge erzielen, wenn es sich sicher f\u00fchlt, bei dem, was es tut und \u00fcber eine positive Einstellung gegen\u00fcber sich selbst verf\u00fcgt\u201d.[1]<\/em><\/p>\n<p>Das erscheint logisch, auch ganz ohne Wissenschaft. Innerhalb der p\u00e4dagogisch-psychologischen Forschung gibt es eine Vielzahl an Erkenntnissen und Befunden, die allesamt best\u00e4tigen, dass das <strong>Selbstkonzept im Zusammenhang mit schulischen Leistungen<\/strong> von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern steht. Inwiefern dieser Zusammenhang auf Lernende einwirkt, wird in zwei verschiedenen Theorien erl\u00e4utert:<\/p>\n<ol>\n<li>Der <strong>\u201cskill development approach\u201d<\/strong> geht davon aus, dass sich das Selbstkonzept aufgrund von gemachten Erfahrungen (zum Beispiel erbrachte Leistungen, die vom Individuum entweder als Erfolg oder Misserfolg gewertet werden) entwickelt.\u00a0\u21d2 Hier gilt: Leistungen nehmen Einfluss auf das Selbstkonzept.<\/li>\n<li>Der <strong>\u201cself-enhancement approach\u201d<\/strong> geht umgekehrt davon aus, dass <em>\u201cbereits im Selbstkonzept verankerte Komponenten, wie beispielsweise Einstellungen und Haltungen, Einfluss auf die individuelle Leistung nehmen\u201d[1]<\/em>\u00a0\u21d2 Hier gilt: Das Selbstkonzept nimmt Einfluss auf die Leistungen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Beide Ans\u00e4tze konstatieren, dass ein kongruenter Einfluss besteht, was bedeutet, dass sich beispielsweise ein <strong>negatives Selbstkonzept auch negativ auf die zu erbringende Leistung auswirkt<\/strong> (self-enhancement approach), sowohl motivational als auch kognitiv. Welcher der beiden Ans\u00e4tze wahrscheinlicher ist oder h\u00e4ufiger auftritt, kann mit dem aktuellen Forschungsstand nicht g\u00e4nzlich beantwortet werden. Hagenbauer et al. verweisen darauf, dass Individuen nicht entweder dem einen oder dem anderen Ansatz folgen, sondern dass ein Individuum viel mehr eine Entwicklung durchmacht, also einen \u00dcbergang vom einen in den anderen Ansatz erlebt.[1]\n[\/et_pb_text][et_pb_toggle title=&#8220;Mehr dar\u00fcber erfahren&#8230;&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.87&#8243; title_text_color=&#8220;#fc7c00&#8243; title_font_size=&#8220;14&#8243; body_line_height=&#8220;1.3em&#8220; background_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]<span style=\"font-size: 12pt;\">Die Autorinnen stellen die These auf, dass der Self-Enhancement-Ansatz bei Kindern besonders zu Beginn der Grundschulzeit vorherrsche, w\u00e4hrend Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ab der vierten Jahrgangsstufe eher dem Skill-Developement-Ansatz folgen.[3]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Dieser Gedanke erscheint insofern plausibel, als dass das Selbstkonzept von Kindern vor dem Schuleintritt in besonderem Ma\u00dfe von elterlichem Zuspruch gepr\u00e4gt ist und ihr Handeln au\u00dferhalb von Bewertungssituationen stattfindet. In der ersten und zweiten Jahrgangsstufe f\u00fchlen sich die Lernenden h\u00e4ufiger stark und neuen Herausforderungen gewachsen, auch, weil sie noch keine <strong>realistische Selbsteinsch\u00e4tzung<\/strong> entwickeln konnten. Sobald ein Kind also mit den ersten Leistungsbewertungen (sei es durch Punkte, Noten, Bewertungsraster oder m\u00fcndliches Feedback) konfrontiert wird, ist es gezwungen, sich mit seiner Selbsteinsch\u00e4tzung auseinanderzusetzen und sie gegebenenfalls zu korrigieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Mit steigendem Alter wird den Beurteilungen durch die Lehrkraft immer mehr Bedeutung beigemessen &#8211; Noten werden wichtiger und zum Aush\u00e4ngeschild f\u00fcr die eigenen Kompetenzen. So kommt es, dass Kinder ab der dritten oder vierten Jahrgangsstufe<strong> in Noten und Punkten ein Spiegelbild ihres K\u00f6nnens sehen<\/strong>. Dadurch kann aus einem Self-Enhancement-Ansatz ein Skill-Developement-Ansatz werden, bei welchem die erbrachten Leistungen das Selbstkonzept beeinflussen.\u00a0Schlechte Noten k\u00f6nnen in dieser Phase demnach als feststehende Wertung der eigenen F\u00e4higkeiten und folglich der eigenen Pers\u00f6nlichkeit wahrgenommen werden.<\/span><br \/>\n[\/et_pb_toggle][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.4&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Unabh\u00e4ngig davon reicht die Erkenntnis dieser zwei Theorien bereits aus, um den Stellenwert und die Relevanz des Selbstkonzepts zu konturieren, denn fest steht:<\/span> <strong>Das Selbstkonzept und schulische Leistungen wirken in einem wechselseitigen Zusammenspiel.<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">Helmke gibt zu bedenken, dass ein geringes akademisches Selbstkonzept f\u00fcr geringe Aktivit\u00e4t bei Kindern sorgen k\u00f6nne, welche gleichwohl eine niedrige Lernmotivation mit sich ziehe und schlussendlich zu einer Verringerung bzw. Verschlechterung des allgemeinen Selbstkonzepts f\u00fchren k\u00f6nne. Individuen mit einem negativ ausgepr\u00e4gten Selbstkonzept weisen meist eine ebenso geringe Selbstwirksamkeitserwartung auf und k\u00f6nnen mit Herausforderungen schlechter umgehen als Individuen mit einem positiv ausgepr\u00e4gten Selbstkonzept.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der <\/span><strong>Umgang mit Ver\u00e4nderungen und Herausforderungen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> spielt gerade im Schulalltag eine gro\u00dfe Rolle und wird in der Forschungsliteratur mit dem Begriff <\/span><strong>Resilienz<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> diskutiert. Die Resilienzforschung, beschreibt Martschinke, verweist hierbei auf den Stellenwert personaler (und sozialer) Ressourcen eines Individuums. Wenn personale Ressourcen, wozu Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit und Selbstwertgef\u00fchl z\u00e4hlen, in hoher Auspr\u00e4gung vorhanden sind, k\u00f6nnen diese als Resilienzfaktoren eine Schutzfunktion entfalten. Denn Heranwachsende mit <\/span><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cpositiver Identit\u00e4t k\u00f6nnen besser mit neuen und schwierigen Situationen sowie mit ung\u00fcnstigen Bedingungen umgehen\u201d<\/span><\/em><span style=\"font-weight: 400;\">.[2]\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Daraus l\u00e4sst sich schlussfolgern, <\/span><strong>dass das aktive Wahrnehmen und Formulieren personaler Ressourcen f\u00f6rderliche Auswirkungen auf protektive Resilienzfaktoren hat<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> und Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler dazu bef\u00e4higt, zuk\u00fcnftigen Herausforderungen kompetenter zu begegnen.<\/span><\/p>\n<h2 id=\"f\u00f6rdern\"><span style=\"font-weight: 400;\">Wie kann das Selbstkonzept gef\u00f6rdert werden?\u00a0<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5785 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Sch\u00fcler-f\u00fchlt-sich-stark-300x186.jpg\" alt=\"Sch\u00fcler f\u00fchlt sich stark\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Sch\u00fcler-f\u00fchlt-sich-stark-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Sch\u00fcler-f\u00fchlt-sich-stark.jpg 485w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nach der Einf\u00fchrung in die Theorie hinter dem psychologischen Konstrukt des Selbstkonzepts, seiner Definition, Struktur und seinem Stellenwert, erscheint es nun erstrebenswert, Konzepte und Methoden zur Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts zu erarbeiten. Besonders, wenn Sie planen, eine eigene Unterrichtseinheit zur St\u00e4rkung des Selbstkonzepts zu konzipieren, ist ein Blick in Empfehlungen aus der Forschungsliteratur unerl\u00e4sslich. Auch Martschinke betont:<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cDas Potential der Selbstkonzeptf\u00f6rderung f\u00fcr andere Ziele ist l\u00e4ngst erkannt. [&#8230;] Nicht vergessen sollte man dar\u00fcber, dass die Pers\u00f6nlichkeitsf\u00f6rderung (und damit auch die F\u00f6rderung der Identit\u00e4t) zu den Haupts\u00e4ulen grundlegender Bildung geh\u00f6rt und deshalb nicht nur als Mittel zum Zweck gesehen werden darf, sondern dass der indirekten und direkten F\u00f6rderung ein hoher Eigenwert einger\u00e4umt werden muss.\u201d[2]\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es stellt sich also die Frage: <\/span><strong>Welche Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen laut Forschungsliteratur ergriffen werden, um das Selbstkonzept der Kinder zu st\u00e4rken, sodass sie mit Herausforderungen langfristig kompetenter und zuversichtlicher umgehen k\u00f6nnen?\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Rahmenbedingungen<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auf der \u00fcbergeordneten Ebene sind zun\u00e4chst strukturelle Rahmenbedingungen relevant. Hierzu z\u00e4hlt beispielsweise die Schulform bzw. -organisation. Martschinke und Langenkamp erl\u00e4utern, dass sich<\/span> <strong>jahrgangsgemischte Klassen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> positiv auf das Selbstkonzept der einzelnen Gruppenmitglieder auswirken k\u00f6nnen. Aufgrund einer h\u00f6heren Heterogenit\u00e4t innerhalb einer altersgemischten Lerngruppe ver\u00e4ndere sich laut Martschinke das Verhalten und die Wahrnehmung der Lehrkraft gegen\u00fcber den einzelnen Lernenden. Dies k\u00f6nne wiederum daf\u00fcr sorgen, dass die Lehrkraft einen differenzierteren und positiveren Blick f\u00fcr die Heranwachsenden erh\u00e4lt, da sie notwendigerweise st\u00e4rker die individuelle Bezugsnorm fokussiert. Die gr\u00f6\u00dfere Leistungsdurchmischung in jahrgangs\u00fcbergreifenden Klassen kann also daf\u00fcr sorgen, dass Lehrkr\u00e4fte ihre Lernenden zwangsl\u00e4ufig individueller beurteilen und somit k\u00f6nnen eventuelle Vorurteile oder potentiell festgefahrene Meinungen \u00fcber die Leistungsf\u00e4higkeit eines Kindes nicht so leicht entstehen. Das wiederum st\u00e4rkt und sch\u00fctzt das Selbstkonzept der Kinder.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Weiterhin k\u00f6nnen <\/span><strong>offene Lernsituationen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> mit einem hohen Ma\u00df an Freiheitsspielr\u00e4umen f\u00f6rderlich f\u00fcr das Selbstkonzept sein. Besonders leistungsschw\u00e4cheren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern kann eine offene Lernsituation zugutekommen, da sie eine optimistischere Selbsteinsch\u00e4tzung wahren und somit neuen Herausforderungen zuversichtlicher begegnen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; color: #172b4d; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, 'Noto Sans', Ubuntu, 'Droid Sans', 'Helvetica Neue', sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: #f4f5f7; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;\">[optin-monster-shortcode id=&#8220;zvhlaknsubc4xy4j2ch6&#8243;]<\/strong><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Didaktik: Orientierung am Kind<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch k\u00f6nnen methodisch-didaktische Grundlagen des Unterrichts wie die <\/span><strong>Bed\u00fcrfnisorientierung<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> n\u00e4her betrachtet werden, die die St\u00e4rkung des Selbstkonzepts f\u00f6rdern. So herrscht beispielsweise Einigkeit dar\u00fcber, dass die drei Grundbed\u00fcrfnisse von Lernenden nach <\/span><strong>Autonomie, Kompetenzerleben und sozialer Eingebundenheit<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> in vielf\u00e4ltigen Lernsituationen gestillt werden sollten. So erfahren die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im Laufe der Zeit Selbstwirksamkeit und entwickeln Kontroll\u00fcberzeugungen, indem sie durch wiederholte Erfahrungen den Zusammenhang zwischen eigenem Handeln und den daraus folgenden Konsequenzen erkennen. F\u00fcr die Lehrkraft bedeutet dies, m\u00f6glichst <\/span><strong>viele Lerngelegenheiten zu schaffen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> und Unterrichtsmaterialien zu erstellen, welche die drei menschlichen Grundbed\u00fcrfnisse f\u00f6rdern.<\/span><\/p>\n[\/et_pb_text][et_pb_blurb image_max_width=&#8220;none&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.87&#8243; background_color=&#8220;#f2f4f4&#8243; custom_margin=&#8220;10px|20px|10px|20px&#8220; custom_padding=&#8220;30px|10px|30px|10px&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong><span style=\"color: #fc7c00;\">Drei menschliche Grundbed\u00fcrfnisse<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Autonomie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00f6nnen selbstst\u00e4ndig Entscheidungen zu ihrem Lernprozess treffen, im Hinblick auf Inhalt, Material, Schwierigkeit oder Sozialform. Dazu stehen den Lernenden mehrere Angebote zur Wahl, aus welchen sie das f\u00fcr sie passende Material ausw\u00e4hlen k\u00f6nnen (z.B. unterschiedlich komplexe Arbeitsauftr\u00e4ge oder verschiedene Wahlthemen).\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Kompetenzerleben<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erhalten vielf\u00e4ltige Gelegenheiten, ihr K\u00f6nnen unter Beweis zu stellen, sich selbst einzusch\u00e4tzen und ihre Leistungen eigenst\u00e4ndig zu kontrollieren.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Angestrebt werden regelm\u00e4\u00dfige Erfolgserlebnisse.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Soziale Eingebundenheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erhalten viele Lerngelegenheiten, in welchen die soziale Interaktion untereinander und das Verantwortungsbewusstsein f\u00fcr die Gruppe gef\u00f6rdert wird. Das Ziel ist, dass die Lernenden sich gut in die Strukturen der Klassengemeinschaft einf\u00fcgen k\u00f6nnen, sozialen R\u00fcckhalt sp\u00fcren und sich wohl f\u00fchlen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n[\/et_pb_blurb][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.6.0&#8243; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Durch die <\/span><strong>Vergabe von \u201cKlassendiensten\u201d<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> (Blumen gie\u00dfen, Tische abwischen, M\u00fcll entsorgen etc.) k\u00f6nnen alle drei Grundbed\u00fcrfnisse gleichzeitig gef\u00f6rdert werden. Bekommt ein Kind einen Dienst zugeteilt, ist es zun\u00e4chst pers\u00f6nlich daf\u00fcr verantwortlich, dass dieser Dienst erf\u00fcllt wird und kann den Zeitpunkt h\u00e4ufig selbst w\u00e4hlen (Autonomie). Das Kompetenzerleben wird dadurch gest\u00e4rkt, dass das Kind eine unmittelbare Verbindung zwischen dem eigenen Handeln (volle M\u00fclleimer herausbringen) und den Konsequenzen (leere und wieder nutzbare M\u00fclleimer) herstellen kann. Zu guter Letzt steht das Kind in einer positiven Interdependenz zum Rest der Lerngruppe und ist somit motivierter, seine Aufgabe angemessen zu erf\u00fcllen.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Das professionelle Handeln der Lehrkraft<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Abschlie\u00dfend lassen sich aus der Literatur Empfehlungen f\u00fcr das <\/span><strong>Verhalten der Lehrkraft<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> ableiten. Da die Lehrkraft als Bezugs- und Autorit\u00e4tsperson ma\u00dfgeblich an der Entwicklung des Selbstkonzepts der Lernenden beteiligt ist, ist es f\u00fcr p\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte besonders wichtig, sich mit der eigenen Wahrnehmung und pers\u00f6nlichen Verhaltensweisen auseinanderzusetzen.\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-weight: 400;\">Selbstreflexion<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Folglich steht eine stetige <\/span><strong>Selbstreflexion<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> an erster Stelle. Eine Lehrkraft sollte sich \u00fcber ihre eigenen potentiellen Vorurteile und Meinungen im Bezug auf die Leistungsf\u00e4higkeit mancher Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bewusst sein und ihre \u00c4u\u00dferungen wie ihr Verhalten fortlaufend reflektieren. Laut Langenkamp ist es sinnvoll, auch didaktische Planungen und Ideen kritisch zu hinterfragen: <\/span><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cWas bewirke ich bei den Kindern, wenn ich einen Stationsbetrieb in leichte, mittelschwere und schwer zu bearbeitende Aufgaben einteile? Kann ich als Lehrkraft diese Einteilung sinnvoll treffen?\u201d[1]<\/span><\/em><\/p>\n<h4><span style=\"font-weight: 400;\">Fachwissen<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5786 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lehrerin-unterrichtet-fr\u00f6hlich-300x186.jpg\" alt=\"_Lehrerin unterrichtet Mathematik\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lehrerin-unterrichtet-fr\u00f6hlich-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lehrerin-unterrichtet-fr\u00f6hlich.jpg 485w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Neben der Selbstreflexion, die zu den personalen Kompetenzen einer Lehrkraft gez\u00e4hlt werden kann, ist das <\/span><strong>Fachwissen \u00fcber die Entwicklung des Selbstkonzepts<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> ein weiterer wichtiger Aspekt, der zur F\u00f6rderung einer starken Pers\u00f6nlichkeit von Heranwachsenden beitragen kann. Das Wissen um aktuelle Forschungsbefunde in diesem Bereich kann zum einen daf\u00fcr sorgen, dass ein tieferes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr individuelle Verhaltensweisen von Lernenden erlangt wird und zum anderen Fehlinterpretationen mindern, um eventuell sch\u00e4dliches Verhalten vorzubeugen. Zur Ergr\u00fcndung bestimmter Handlungen und Verhaltensweisen der Lernenden kann es sinnvoll sein, <\/span><strong>Grundlagen der Bindungstheorie<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> zu kennen, denn:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c[d]as Kind bringt eine organisierte Form von Gef\u00fchlen, Erwartungen, Einstellungen, Bed\u00fcrfnissen sowie Verhalten in neue Beziehungen beispielsweise zu Gleichaltrigen oder Lehrkr\u00e4ften ein, die aufgrund fr\u00fcher Bindungserfahrungen gepr\u00e4gt worden sind.\u201d[1]<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Stabilit\u00e4t der fr\u00fchkindlichen Bindung<\/span> <strong>erlaubt somit R\u00fcckschl\u00fcsse auf Verhaltensauff\u00e4lligkeiten<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">. Zeigen Kinder, die eine eher unsichere Bindung zu ihren Bezugspersonen erfahren haben, in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden auff\u00e4llig unruhiges oder unsoziales Verhalten, ist es beispielsweise m\u00f6glich, dass sie gewisse Strukturen vermissen, die ihnen bisher Halt gaben. Das kann das Ausbleiben eines bestimmten Rituals sein oder ein krankheitsbedingtes Fehlen der Lehrkraft. Wenn solche <\/span><strong>strukturgebenden Ma\u00dfnahmen<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">im Alltag wegfallen, fehlt es den Kindern an innerer Orientierung und Erwartungssicherheit, da die Vorhersehbarkeit der t\u00e4glichen Abl\u00e4ufe gest\u00f6rt wurde. Als Lehrperson ist es demnach unerl\u00e4sslich, etablierte Regeln und Rituale regelm\u00e4\u00dfig durchzuf\u00fchren und beizubehalten, um der Lerngruppe Kontinuit\u00e4t und Verl\u00e4sslichkeit zu signalisieren.\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-weight: 400;\">Verl\u00e4sslichkeit und Konsequenz<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Grundlage von Vertrauen ist <\/span><strong>Verl\u00e4sslichkeit<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">. Speziell als Lehrkraft ist es unabdingbar, gemachte Absprachen und Versprechen einzuhalten, sodass die Kinder von einer gewissen Transparenz und Erwartungssicherheit profitieren k\u00f6nnen. In einem gesicherten Handlungsrahmen finden die Lernenden zu innerer Stabilit\u00e4t, die sie dazu bef\u00e4higt, sich auch au\u00dferhalb ihrer Komfortzone zu bewegen. <\/span><strong>Rituale und geregelte Abl\u00e4ufe<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> erhalten innerhalb der Klassengemeinschaft deshalb eine besondere Bedeutung. Durch regelm\u00e4\u00dfig wiederkehrende Prozesse (Morgenkreis, Verabschiedungsritual, Fr\u00fchst\u00fcck etc.) erfahren die Lernenden Verl\u00e4sslichkeit und Sicherheit auf emotionaler, sozialer und handlungspraktischer Ebene.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im engen Zusammenhang mit der Verl\u00e4sslichkeit steht die <\/span><strong>Konsequenz<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> der Lehrkraft. Werden Konsequenzen angedroht, die nicht oder nur teilweise umgesetzt werden, k\u00f6nnen die Kinder keine Erwartungssicherheit und somit keine vertrauensvolle Bindung zur Lehrkraft entwickeln, da sie das Verhalten der Lehrkraft nicht richtig einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen. Zur Einhaltung von Konsequenzen empfiehlt Langenkamp, sich emotional zugewandt zu dem Kind zu verhalten und ihm trotzdem Grenzen zu verdeutlichen. So wird dem Kind bewusst, dass es nicht als Person abgelehnt wird, sondern ein bestimmtes Verhalten in einer bestimmten Situation. Das <\/span><strong>Sichtbarmachen von Klassen- und Verhaltensregeln<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> geh\u00f6rt beispielsweise zu einer recht einfachen Ma\u00dfnahme, um Verl\u00e4sslichkeit und Konsequenz in der gesamten Klasse transparent zu machen.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-weight: 400;\">Aufmerksamkeit und Zuwendung\u00a0<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5787 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lehrer-tr\u00f6stet-Sch\u00fcler-Aufmerksamkeit-und-Zuwendung-300x186.jpg\" alt=\"_Lehrer tr\u00f6stet Sch\u00fcler - Aufmerksamkeit und Zuwendung\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lehrer-tr\u00f6stet-Sch\u00fcler-Aufmerksamkeit-und-Zuwendung-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lehrer-tr\u00f6stet-Sch\u00fcler-Aufmerksamkeit-und-Zuwendung.jpg 485w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Da es in einer Lerngruppe von mehr als 20 Lernenden durchaus eine logistische Herausforderung darstellt, allen Kindern die gleiche Intensit\u00e4t an Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, ist es sinnvoll, sich als Lehrkraft ein System zu \u00fcberlegen, durch das jedes Kind in der Klasse eine <\/span><strong>pers\u00f6nliche Wertsch\u00e4tzung<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> erfahren kann. Langenkamp schl\u00e4gt vor, t\u00e4glich etwa vier bis f\u00fcnf Kinder zu einem Gespr\u00e4ch unter vier Augen einzuladen. In diesem Gespr\u00e4ch k\u00f6nnen bisherige Erfolge und Lernfortschritte sowie n\u00e4chste Lernschritte besprochen werden. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das Gespr\u00e4ch kann aber auch f\u00fcr pers\u00f6nliche Belange (<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cWie geht es dir heute?\u201d, \u201cHast du etwas auf dem Herzen?\u201d&#8230;<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">) genutzt werden. Wichtige Informationen k\u00f6nnen gegebenenfalls dokumentiert werden (z.B. in einem Kontakt- oder Br\u00fcckenbuch f\u00fcr die Eltern). Ferner ist es laut Sacher wichtig, allen Lernenden <\/span><strong>positive Erwartungen zu signalisieren<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, unabh\u00e4ngig von ihrem Kompetenzstand. Wenn die Heranwachsenden erfahren, dass die Lehrkraft zuversichtlich auf ihre zuk\u00fcnftigen Leistungen blickt, sch\u00f6pfen sie Vertrauen in ihre eigenen F\u00e4higkeiten.[4]\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-weight: 400;\">Feedbackkultur<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Besonders hervorgehoben wird in der Forschungsliteratur die R\u00fcckmeldekultur der Lehrkraft. Die Lehrkraft sollte dazu in der Lage sein, individuelle Leistungsr\u00fcckmeldungen in Form von differenziertem Feedback zu geben und die soziale Bezugsnorm zu vermeiden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Hierf\u00fcr eignet sich besonders das <\/span><strong>Feedback-Modell nach Hattie und Timperley<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, das jede R\u00fcckmeldung in drei Phasen gliedert[5]:<\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong>Feed up:<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> Wo liegt das angepeilte Ziel der oder des Lernenden? (Lernziel)<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong>Feed back:<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> Wo steht der oder die Lernende jetzt? (aktueller Stand)<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong>Feed forward<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>:<\/strong> Wie kommt der oder die Lernende zum Ziel? (Strategien)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Laut Sacher ist es ebenso wichtig, mit den Heranwachsenden gemeinsam \u00fcber ihre Misserfolge zu sprechen und m\u00f6gliche Ursachen zu ergr\u00fcnden. Die Attribution von Erfolgen und Misserfolgen der Lernenden ist ein wichtiger Faktor f\u00fcr die Selbstbewertungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern und wirkt sich somit auch auf ihr akademisches Selbstkonzept und Mindset aus. P\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte sollten dahingehend darauf verzichten, die Ursachenzuschreibung auf die F\u00e4higkeiten des jeweiligen Kindes zu beschr\u00e4nken und <\/span><strong>Erfolge sowie Misserfolge stattdessen auf dessen Anstrengung zur\u00fcckf\u00fchren<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">. Mehr zu diesem Thema k\u00f6nnen Sie im Artikel \u201c<\/span><a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/rubriken\/lerntipps\/mindsets-die-psychologie-des-lernens-und-lehrens\/\"><span style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Mindsets &#8211; Die Psychologie des Lernens und Lehrens<\/span><\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">\u201d nachlesen.\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-weight: 400;\">Erfahrungen au\u00dferhalb des Leistungsspektrums<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"-\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5788 alignright\" src=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Kinder-klettern-im-Klettergarten-au\u00dferschulischer-Lernort-300x186.jpg\" alt=\"_Kinder klettern im Klettergarten - au\u00dferschulischer Lernort\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Kinder-klettern-im-Klettergarten-au\u00dferschulischer-Lernort-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Kinder-klettern-im-Klettergarten-au\u00dferschulischer-Lernort.jpg 485w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Schulbezogene Erfahrungen, die au\u00dferhalb von Bewertungsrastern und Kompetenzeinsch\u00e4tzungen liegen, erm\u00f6glichen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, frei von etwaigem Leistungs- oder Bewertungsdruck zu handeln und ihre Umgebung zu explorieren. Solche wichtigen Erfahrungen k\u00f6nnen Lernende beispielsweise bei<\/span> <strong>gemeinsamen au\u00dferschulischen Aktivit\u00e4ten<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">wie Exkursionen, Klassenfahrten und Tagesausfl\u00fcgen sammeln. Die soziale Interaktion bekommt au\u00dferhalb der gewohnten schulischen Lernumgebung die Chance auf neue Erfahrungen und die M\u00f6glichkeit zur Festigung mancher Beziehungen.\u00a0<\/span><\/p>\n<h2 id=\"stark\"><span style=\"font-weight: 400;\">Starke Kinder und starke Lehrkr\u00e4fte<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Doch nicht nur das Selbstkonzept Ihrer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollte gesch\u00fctzt und gest\u00e4rkt werden, sondern auch Ihr eigenes. Ja, auch aufgrund Ihrer Vorbildfunktion als Lehrkraft, aber insbesondere f\u00fcr Ihre pers\u00f6nliche Gesundheit. Darum gilt: Perfektionismus ist kein Ma\u00dfstab im Schulalltag, sondern allenfalls eine gut gemeinte Idee.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein gesundes Selbstkonzept bildet die <\/span><strong>Grundlage f\u00fcr die Kompetenzentwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">. Eine Person, die sich neuen Herausforderungen positiv gegen\u00fcberstellt (\u201cIch schaffe das!\u201d), wird auf Dauer mehr Erfolge erzielen als eine Person, die wegen ihrer negativen Einstellung (\u201cIch kann das nicht!\u201d) vor neuen Aufgaben resigniert und sich hilflos f\u00fchlt. Klingt logisch, ist aber manchmal alles gar nicht so einfach\u2026\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen<\/strong>:<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">[1] Langenkamp, Ina (2018): St\u00e4rkung des kindlichen Selbstkonzepts. Vom Patenschaftsprojekt bis zur (Grund-)Schule. In: Psychologie in Bildung und Erziehung. Vom Wissen zum Handeln. Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">[2] Martschinke, Sabine (2014): Identit\u00e4tsentwicklung und Selbstkonzept. In: Einsiedler, Wolfgang (u.a. Hrsg.): Handbuch Grundschulp\u00e4dagogik und Grundschuldidaktik. 4., erg\u00e4nzte und aktualisierte Auflage, Julius Klinkhardt Verlag, S. 271 &#8211; 274.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">[3] Hagenbauer, Gerda et. al (2016): Zum Zusammenspiel zwischen schulischem Selbstkonzept, Lernfreude, Konzentration und Schulleistungen im Grundschulalter. In: Zeitschrift f\u00fcr Bildungsforschung, Heft 6, Springer Fachmedien Wiesbaden, S. 53 &#8211; 69.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">[4] Sacher, Werner (2014): Leistung und Leistungserziehung in der Grundschule. In: Einsiedler, Wolfgang (u.a. Hrsg.): Handbuch Grundschulp\u00e4dagogik und Grundschuldidaktik. 4., erg\u00e4nzte und aktualisierte Auflage, Julius Klinkhardt Verlag, S. 287 &#8211; 294.<\/span><\/p>\n[5] Hattie, Johne &amp; Timperley, Helen (2007): The Power of Feedback. Review of Educational Research, Ausgabe 77, S. 81 &#8211; 112.<\/p>\n[\/et_pb_text][et_pb_testimonial portrait_url=&#8220;https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Carla-Edited.jpg&#8220; portrait_width=&#8220;110px&#8220; portrait_height=&#8220;110px&#8220; use_icon_font_size=&#8220;on&#8220; icon_font_size=&#8220;39px&#8220; admin_label=&#8220;Autorin Carla&#8220; _builder_version=&#8220;4.6.0&#8243; body_text_align=&#8220;left&#8220; custom_margin=&#8220;40px||40px||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;55px|55px|55px|55px|false|false&#8220; border_radii_portrait=&#8220;on|86px|86px|86px|86px&#8220; portrait_border_radius=&#8220;86px&#8220; global_module=&#8220;8039&#8243;]\n<p><strong><span style=\"color: #fc7c00;\">Autorin: Carla<\/span><\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr etwa zwei Jahre schrieb ich Artikel f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/\"><span style=\"color: #fc7c00;\">phase6 Magazin<\/span><\/a> und das <a href=\"https:\/\/www.phase-6.de\/magazin\/fuer-lehrkraefte\/themen\/\"><span style=\"color: #fc7c00;\">Lehrkr\u00e4fte Magazin<\/span><\/a>. Mit besonderer Vorliebe widmete ich mich dabei spannenden Themen der p\u00e4dagogischen Psychologie in Theorie und Praxis. Seit August 2020 bin ich Referendarin an einer Berliner Grundschule und teile meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit Interessierten.<\/p>\n[\/et_pb_testimonial][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit\u2026 Das alles steckt im Wort \u201cSelbstkonzept\u201d. 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