Ich stehe ganz am Anfang. Die gesammelte Unterrichtserfahrung aus vorherigen Nebenjobs während des Studiums lässt mich zwar etwas ruhiger atmen in den ersten Tagen, doch recht schnell wird mir klar, dass mich diese kurze Vorerfahrung weder fachdidaktisch noch strukturell weiterbringt. Neue Schule, neues Konzept (Montessori), neue Regeln, neue Lerngruppen… Alles auf Anfang.

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Die Sorgen und Hürden der ersten Wochen

Nach zwei Wochen unter Welpenschutz werde ich nun als eigenverantwortliche Lehrkraft eingesetzt und unterrichte sieben von meinen zehn Wochenstunden selbstständig, während etwa drei weitere Stunden für Hospitationen und angeleiteten Unterricht vorgesehen sind. Ich habe schon mit etwas Chaos gerechnet. Doch die ersten Wochen versetzten mich in eine weit stärkere Orientierungslosigkeit als ich dachte. Hier nur eine kleine Auswahl:

1) Wer nimmt mich auf?

Für gewöhnlich kannst du dir in Berlin – trotz starkem Lehrkräftemangel – nicht aussuchen, an welcher Schule du deine Ausbildung absolvierst, sondern wirst innerhalb einer der vier Berliner Regionalverbünde zugeteilt. Es sei denn, eine bestimmte Schule fordert dich persönlich bei der Senatsverwaltung an und das wiederum ist nur möglich, wenn du bereits vor Ausbildungsbeginn nachweislich an dieser Schule gearbeitet hast (unabhängig von Art und Umfang dieser Beschäftigung).

Dieses Glück konnte ich nutzen und habe mich von der Schule anfordern lassen, an welcher ich mein Praxissemester (3. Mastersemester) absolviert hatte – eine Montessori-orientierte Grundschule, deren Konzept ich unheimlich spannend finde. Das Problem: Ich habe trotz peinlich genauer Befolgung aller Anforderungen keine offizielle Bestätigung des Senats erhalten, dass ich an meiner Wunschschule angenommen wurde. Stattdessen wurde ich in einem ganz anderen Bezirk an einer fremden (und weiter entfernten) Schule verortet. “Hmm, dann wird das nicht geklappt haben, das tut mir leid für Sie”, sagte meine Seminarleitung in den Einführungssitzungen.

Nach vielen wütenden und unnützen Gedanken, sorgte im letzten Moment der großzügige Einsatz meiner Seminarleitung dafür, dass ich doch auf meine Wunschschule gehen durfte, welche – im Gegensatz zur Senatsverwaltung – fest mit meiner zukünftigen Anwesenheit gerechnet hat. Die damit verbundenen Seminarwechsel sorgen nun zwar dafür, dass ich für meine Ausbildung jede Woche durch ganz Berlin fahren darf, aber das ist es mir wert. Also viel Wind um nichts. Fängt ja schon gut an…

2) Präsenztage: Kennenlernen des Kollegiums

Die Präsenztage in der letzten Woche der Sommerferien scheinen der einzige Zeitraum im ganzen Schuljahr zu sein, an dem sowohl Lehrkräfte als auch Erziehende und andere Fachkräfte etwas Raum und Zeit zum gegenseitigen Austausch finden. Jetzt also gut aufpassen, alles aufsaugen und Kontakte knüpfen. Ich fühle mich zwischen all den verschiedenen Gesichtern, Persönlichkeiten, Verantwortungsbereichen und fachlichen Abkürzungen, die durch den Raum fliegen, in etwa so orientierungslos wie an meinem ersten Schultag – und ehrlich gesagt hätte ich mich über eine Schultüte auch sehr gefreut.

Zu den etwa 60 neuen Kolleginnen und Kollegen kommen noch mindestens 50 neue Kinder hinzu, deren Namen und Gesichter ich mir einprägen muss. Auch nach den ersten Wochen fällt es mir noch schwer, das Gesicht-Namen-Memory erfolgreich zu spielen, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass das normal ist. Überhaupt ist das ein Leitsatz, den wahrscheinlich alle angehenden Lehrkräfte vor sich hertragen wie Teenager in ihrer Pubertät: “Das ist alles ganz normal und wird besser mit der Zeit” … ich bleibe also optimistisch.

3) Orientierung: Räume und Strukturen

Die wichtigsten Räumlichkeiten kannte ich dankenswerterweise schon aus dem Praxissemester. Dazu zählen das Sekretariat und der Sitz der Schulleitung, das berühmt berüchtigte “Lehrerzimmer”, der Standort von Drucker, Kopierer und Laminiergerät und das Wichtigste: Das Zimmer des Hausmeisters. Always make friends with the caretaker und so. Von ihm erhalte ich nach der ersten Woche den Schlüssel für alle wichtigen Räume und mit dieser kleinen Macht in der Hosentasche lässt es sich schon etwas aufrechter durch das Schulgebäude laufen. Ich fühle mich dadurch selbstständiger und gleichzeitig verbundener mit dem restlichen Kollegium – als Teil davon.

Mit der grundsätzlichen Raumstruktur (z.B.: Welche Jahrgänge befinden sich auf welchen Stockwerken?) und den Verantwortungsbereichen (z.B.: Welche pädagogischen Fachkräfte sind für welche Lerngruppen zuständig?) mache ich mich Schritt für Schritt vertraut und lasse mir Zeit dafür. Aufgrund der neuen coronabedingten Lehr- und Raumstrukturen ist es momentan weder notwendig noch gerne gesehen, wenn man sich kreuz und quer im ganzen Gebäude bewegt.

4) Schulkonzept versus Unterrichtsplanung

Das Lernkonzept nach Maria Montessori erfreut sich besonders in den letzten Jahren großer Beliebtheit. Wie die Rahmenbedingungen eines solchen Unterrichts ungefähr aussehen, weiß ich bereits aus dem Praxissemester. Getragen von Freiarbeit und Projekten in vorbereiteten Lernumgebungen lernen Kinder hier in jahrgangsgemischten Lerngruppen von der 1. bis 3. sowie von der 4. bis 6. Jahrgangsstufe (mehr zum Konzept werde ich in den nächsten Beiträgen erzählen).

Dass hier kein “Standard-Unterricht” stattfindet, der eine “Standard-Planung” verlangt, finde ich grundsätzlich großartig, da ich von den Basiskriterien des montessorischen Lernkonzepts überzeugt bin. Allerdings dämmerte es mir recht spät, dass dieses alternative Unterrichtskonzept, welches individuelles Lernen in Freiarbeitsstunden in den Fokus stellt, teilweise mit den Anforderungen der Unterrichtsgestaltung an auszubildende Lehrkräfte kollidiert. Denn wie plant man eine konsistente Unterrichtseinheit mit einer jahrgangsübergreifenden Lerngruppe, in der etwa ein Drittel gerade die Buchstaben des Alphabets lernt, während der Rest zwischen dem Schreiben ganzer Wörter und der Gestaltung passabler Fließtexte schwankt? Diese Frage beantworte ich nach wie vor bevorzugt mit einem Verzweiflungslachen.

Themenbasiertes Unterrichten wird mir diesbezüglich als Stichwort an die Hand gegeben und erscheint mir erst mal logisch, um die ersten Unterrichtsbesuche hinter mich zu bringen. Das bedeutet, ich kreiere differenziertes Arbeitsmaterial für drei Jahrgangsstufen und gestalte Unterricht mithilfe kommunikativer und kollaborativer Methoden für ein übergreifendes Thema (z.B. “Freundschaft” oder “Herbst”). Klingt gut in der Theorie, ist allerdings extrem aufwändig und kräftezehrend in der Praxis – das stellte ich nach dem ersten Versuch fest. Differenzierung wird ja ohnehin großgeschrieben, auch in jahrgangshomogenen Lerngruppen. In heterogenen Gruppen von drei verschiedenen Jahrgängen ist das ein ganz anderes Level an Vorbereitungs- und Planungsaufwand. Ich habe noch keine Ahnung, wie und ob ich mich in diese Art der Unterrichtsplanung einfinden kann, aber ich werde davon berichten.

Kinder in einer Grundschulklasse

Erkenntnisse auf dem Weg zur Professionalität

  • Finde dich damit ab, zunächst von anderen abhängig zu sein. In den ersten Wochen und Monaten ist alles fremd und die eigenen Handlungen sind immer von Unsicherheit geprägt. Ich habe mich oft darüber aufgeregt, dass ich für jede Kleinigkeit andere Leute fragen und ihnen teilweise eine Weile hinterher laufen muss, bis ich Antworten erhalte. Anderen Neulingen geht es genauso. Eine kurze Einführungsveranstaltung für alle Neuen hätte diesen Unsicherheiten sicher schnell entgegenwirken können, aber es ist wie immer: Nur Teil der Meckernden zu sein, macht mich zum Teil des Problems und nicht der Lösung. Solche Wünsche dürfen nicht bloß zwischen Betroffenen kommuniziert, sondern müssen an die Schulleitung weitergetragen werden, um für folgende “Generationen” etwas bewirken zu können.
  • Die Unterrichtsplanung für eine 1. bis 3. Klasse sollte – wenn der Unterricht themenbasiert und gemeinsam stattfinden soll – im ersten Halbjahr vorwiegend auf soziale und kommunikative Kompetenzen ausgerichtet sein, da die nicht abgeschlossene Alphabetisierung der Ersties größere Hürden und Unzufriedenheiten bei allen Lernenden provozieren kann. Aber auch das ist für mich noch nicht so einfach, wie es klingt.

Medium des Monats

“Think-Pair-Share” – Diese Methode hat mir meine Unterrichtsplanung der ersten Wochen sehr erleichtert. Sie ist ausgelegt auf kommunikative Gruppen- bzw. Tandemarbeiten und gliedert sich in die drei Arbeitsphasen, die der Methode ihren Namen geben.

Think-Pair-Share Methode

THINK: Während dieser kurzen Phase beschäftigt sich jedes Kind ganz still und für sich mit dem Arbeitsauftrag bzw. der Frage der Lehrkraft. Die Lernenden setzen sozusagen ihre “Denkkappe” auf (das kann besonders bei den Jüngeren auch physisch umgesetzt werden, indem die Hände wie ein kleines Dach über den Kopf gehalten werden) und finden zunächst eigene Ideen, Antworten und Lösungsansätze, die sie bei Bedarf auch dokumentieren können. Die Ruhe während dieser Phase ist ein Bonus, der sich wie ein Kurzurlaub anfühlt.

PAIR: In dieser Phase tauschen sich die Lernenden über ihre Gedanken und Ideen aus der ersten Phase aus. Dazu können gegebenenfalls vorher Gruppen bzw. Tandemkinder festgelegt werden. Um diesen Austausch etwas zu strukturieren, ist es sinnvoll, vorher sowohl Gesprächsregeln als auch -rollen festzulegen. Als Gesprächsregeln eignen sich zum Beispiel grundlegende Umgangsformen wie “Wir lachen niemanden aus” oder “Es gibt keine falschen Antworten” – je nach Arbeitsauftrag. Die Gesprächsrollen wiederum regeln die Aufgaben der einzelnen Gruppenmitglieder während der Austauschphase: RegelwächterInnen achten darauf, dass jedes Mitglied die vereinbarten Regeln einhält, ZeitwächterInnen geben in regelmäßigen Abständen Auskunft über die verbleibenden Minuten, SchreiberInnen dokumentieren die Gruppenergebnisse, SprecherInnen präsentieren sie der Klasse und so weiter.

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SHARE: Zu guter letzt werden alle Gruppenergebnisse vor der Klasse präsentiert und reflektiert. Wie genau diese Präsentation aussieht, bleibt der Lehrkraft überlassen, denn die Spannweite an Möglichkeiten reicht von kurzen Vorträgen bis hin zu kreativen Ergebnisausstellungen wie beim Gallery Walk oder dem Marktplatz (dazu mehr in den folgenden Berichten!). Auch die Form der Reflexion kann von der Lehrkraft frei gewählt werden.

Für alle drei Phasen sollten die Schülerinnen und Schüler genaue Zeitangaben erhalten, wobei die erste Phase (zumindest in der Grundschule) nicht länger als 3 Minuten dauern sollte, oft reicht eine Minute. Die Think-Pair-Share-Methode eignet sich besonders gut für offene Fragestellungen in heterogenen Lerngruppen, da sie viel Raum für die Entfaltung individueller Lösungsansätze bietet und auch schwächeren oder jüngeren Kindern eine Möglichkeit bietet, sich kreativ und produktiv einzubringen.

Ratschläge und Leitsätze für alle Lehrkraft-Neulinge

  • “Beim nächsten Mal mach ich es besser!” – Dieser Mutmachspruch meiner Seminarleitung klingt profan, kann aber tatsächlich etwas Ruhe in den gestressten und von perfektionistischen Antrieben durchzogenen Organismus bringen. Der altbekannte Rat zum “Mut zur Lücke” wird mich wahrscheinlich bis zur Rente als Mantra begleiten, aber ich bin zuversichtlich, dass ich schon bald besser mit solchen Lücken umgehen kann.
  • “Plane Termine langfristig!” – Haha… Wie oft habe ich das schon versucht. Gutes Zeitmanagement ist der Kern eines jeden Alltags, völlig egal, in welcher Branche du dich befindest. Und schlechtes Zeitmanagement, welches auf Spontanität und Flexibilität basiert, fällt dir irgendwann immer auf die Füße. Die Frage ist nun aber, wie man sich ein gesundes Zeitmanagement praktisch aneignen kann… Der Kauf eines Jahresplaners scheint zumindest in meinem Kollegium ganz weit oben zu stehen, um dieses hehre Ziel zu erreichen. Also habe ich mir auch einen zugelegt, frei nach dem Motto: always do what the locals do. Bisher hat mir das ehrlich gesagt recht wenig gebracht, da mein Handy als Terminkalender einfach praktischer ist und ich ohnehin alles doppelt eintragen muss, wenn ich es zusätzlich manuell in einen Jahresplaner transferiere. Dieses doppelte Eintragen hatte bisher allerdings den schönen Nebeneffekt, dass sich die Termine besser einprägen (und somit eigentlich beide Medien obsolet werden, ähnlich wie bei einem Spickzettel). Nichtsdestotrotz ein wertvoller Ratschlag!
  • “Arbeite ausschließlich mit positiver Verstärkung!” – Strafen haben keinen Effekt. Strafen sind out. Diesen Grundsatz und auch all die guten Gründe und wissenschaftlichen Beweise für diese These lernte ich im Studium. Die Umsetzbarkeit hängt nach meiner kurzen Erfahrung leider oft von der Lerngruppe und dem jeweiligen sozialen Umfeld ab und ist sehr viel komplexer, als ich es je vermutet hätte, weswegen ich dazu in den nächsten Monaten einen detaillierten Bericht schreiben werde. Aber eine dazu passende Starthilfe, die mir meine Seminarleitung mit auf den Weg gegeben hat, möchte ich ebenfalls weitergeben: Um in neuen Lerngruppen schnell die sozial herausfordernden Kids zu identifizieren und hellhöriger für meinen Unterricht zu machen, kann ich als Lehrkraft einfach einen leichten Arbeitsauftrag geben (z.B. ein bestimmtes Material herauszuholen) und abwarten. Einige Kinder machen nichts? Dann hilft es sehr, die aktiven Kinder zu loben und wieder abwarten. Die letzten Kinder, die nichtstuend auf ihrem Platz sitzen bleiben, haben es in den nächsten Wochen höchstwahrscheinlich auf das Testen meiner Grenzen abgesehen. Genau diese Kinder gilt es, in der Kennenlernphase besonders häufig zu loben bzw. ihr erwünschtes Verhalten positiv zu verstärken. “Zur Not loben Sie eben den bunten Pullover, den das Kind gerade trägt. Es gibt immer etwas, über das man sich positiv äußern kann!”, empfahl meine Seminarleitung mit einem Lächeln. Meine bisherigen Erfahrungswerte mit diesem Tipp sind recht positiv, obwohl ich meine Lerngruppen nur ein bis zwei Tage pro Woche sehe!
  • “Halte dich zurück und vermeide das Lehrer-Echo!” – Das Wiederholen von Antworten der Lernenden ist eine Sache, die sich sehr schnell einschleicht und manchmal gar nicht so leicht zu verlernen ist. Situationsadäquate Zurückhaltung lautet das Stichwort der Stunde. Keine Wiederholungen, keine Monologe und auch Vorlesen lassen des Arbeitsauftrags! Das “Lehrer-Echo” ist eine Art Reflex mit guter Intention (z.B. um korrekte Antworten hervorzuheben oder lauter zu wiederholen, damit alle es verstehen können), allerdings ist die Wirkung eines solchen Echos weit weniger positiv. Denn regelmäßig angewendet, kann es zum einen diejenigen bestätigen, die gerade nicht aufgepasst haben, da die Antworten ohnehin laut wiederholt werden. Und zum anderen können interessierte und aufmerksame Lernende dadurch das Gefühl entwickeln, dass ihre eigenen Antworten nicht richtig wertgeschätzt werden und erst durch die Wiederholung der Lehrkraft an Relevanz gewinnen. Das stellt die Lehrperson über die Lernenden, was einem Agieren auf Augenhöhe unsanft entgegenwirkt und zudem schnell für Demotivation bei der Lerngruppe sorgen kann.

Was zu sagen bleibt…

Ich habe den ersten Monat überlebt und bin noch weit entfernt von einer größeren Sinnkrise. Das verbuche ich einfach mal als Erfolg und klopfe mir selbst auf die Schulter! Im nächsten Bericht erzähle ich von meinen ersten Unterrichtsbesuchen und den ersten Konflikten im Schulalltag. Bis dahin schließe ich mit den Worten des großen Tagebuchschreibers Bert:

“Alles ok, Kartoffelpüree!” [1]

Quellen:

[1] Jacobsson u. Olsson (1996): Berts gesammelte Katastrophen. Oetinger Verlag.

Autorin: Carla

Als Lehramtsanwärterin arbeite ich an einer Berliner Grundschule und verfasse seit 2018 regelmäßig Artikel für das Magazin für Lehrkräfte sowie das phase6 Magazin. Dort widme ich mich mit besonderer Vorliebe spannenden Themen der pädagogischen Psychologie in Theorie und Praxis. In meinen aktuellen Erfahrungsberichten zum Referendariat erzähle ich in von den Höhen und Tiefen des schulischen Alltags als angehende Lehrkraft und teile hilfreiche Ratschläge und Tipps von erfahrenen Fachkräften und Seminarleitenden.